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Politik
Liechtenstein|19.09.2019 (Aktualisiert am 19.09.19 08:25)

Regierung beschliesst Massnahmen gegen den Maiswurzelbohrer

VADUZ - Im kommenden Jahr darf auf Parzellen, auf denen bereits im laufenden Jahr Mais angebaut wurde, kein Mais angebaut werden. Dies hat die Regierung verfügt. Grund ist der Maiswurzelbohrer, der vereinzelt im Rheintal gefunden wurde.

Ende August 2019 wurden im St. Galler Rheintal (Buchs, Diepoldsau und Kriessern) einige Maiswurzelbohrer gefangen. Der Maiswurzelbohrer ist der wirtschaftlich gefährlichste Schädling für den Mais. Er kann bei starkem Befall zu Ertragsausfällen bis zu 50 Prozent führen. Wie die Regierung in einer Aussendung mitteilte, muss Liechtenstein nun aus zweierlei Gründen Massnahmen ergreifen - einerseits wegen der räumlichen Nähe zu den Fundstellen und andererseits wegen der geltenden Rechtslage (das "Volksblatt" berichtete bereits am Mittwoch). Der Maiswurzelbohrer ist in der Schweizerischen Pflanzenschutzverordnung geregelt. Diese ist über den Zollvertrag in Liechtenstein direkt anwendbar. "Da sich Liechtenstein innerhalb eines Zehnkilometer-Radius von festgestellten Befällen befindet, sind die notwendigen Massnahmen umzusetzen, um eine weitere Ausbreitung des Schädlings zu verhindern", schreibt die Regierung.

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(ikr/hf)

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