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Zonenplan von Mauren, mit der hellgrau gefärbten «Weissen Zone». (Bild: Gemeinde Mauren)
Politik
Liechtenstein|14.09.2019

Umzonierung: Gemeinde Mauren will «Weisse Zone» auflösen

MAUREN - Der Gemeinderat von Mauren hat mehrere Änderungen am Zonenplan genehmigt. Unter anderem sollen die Gebiete der «Weissen Zone» zwischen Reservezone und übrigem Gemeindegebiet aufgeteilt werden.

Zonenplan von Mauren, mit der hellgrau gefärbten «Weissen Zone». (Bild: Gemeinde Mauren)

MAUREN - Der Gemeinderat von Mauren hat mehrere Änderungen am Zonenplan genehmigt. Unter anderem sollen die Gebiete der «Weissen Zone» zwischen Reservezone und übrigem Gemeindegebiet aufgeteilt werden.

Seit Mitte der 1970-er Jahre gibt es in Mauren nicht zonierte Gebiete, die aufgrund nie entschiedener Beschwerden bis heute weiterexistiert haben. Am Mittwoch hat sich der Gemeinderat dem Problem angenommen und die sogenannte «Weisse Zone» je nach Lage und räumlicher Gegebenheit neu zugewiesen, wie im aktuellen Gemeinderatsprotokoll nachzulesen ist. Bodenbesitzer der Teilgebiete Betsche, Heraböchel und Fallsgass «Tschäggawes» dürfen sich freuen: Ihr Grund soll neu in der Reservezone (künftige Bauzone) zu finden sein, während alle weiteren Flächen der «Weissen Zone» als übriges Gemeindegebiet (Nicht-Bauzone) vorgesehen sind. Die Umzonierung fand grossmehrheitlich Anklang im Gemeinderat. Keine Zustimmung fand dagegen der Antrag von Gemeinderätin Andrea Matt (FL). Sie forderte die vollständige Umzonierung der «Weissen Zone» ins übrige Gemeindegebiet – auch weil in Mauren eine Bauzonenreserve von gut 60 Hektaren habe, die eine Verdoppelung der heutigen Bevölkerung zulasse.

Infoanlass am 19. November

Die Umzonierung dürfte hunderte Personen betreffen. So soll die geplante Zonenplanänderung als nächster Schritt anlässlich einer Informationsveranstaltung vorgestellt werden, wie es im Protokoll heisst. Vorgesehen ist dafür der 19. November. Nach dieser Veranstaltung erfolgt dann gemäss Baugesetz die Planauflage der Zonenplanänderung.
Unter anderem hat der Gemeinderat auch die Umzonierung des ehemaligen Hilti-Areals an der Britschenstrasse von der Arbeit- in die Wohnzone genehmigt. Oder dass das Gebiet Gampelutz im Zusammenhang mit der geplanten Bodenbank neu der Wohnzone zugewiesen wird. Dies wird jedoch von den Landesbehörden kritisch beäugt, wie es im Gemeinderatsprotokoll heisst. Die ABI-Argumentation: Es sei aufgrund der heute noch bestehenden Bauzonenreserven nicht vertretbar, zu den bestehenden Bauzonenreserven zusätzliche Wohnzonen auszuscheiden.

(hm)

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