Klement Tockner und Dominique Hasler unterzeichnen die Vereinbarung über die Weiterführung der Zusammenarbeit im Forschungsbereich. (Foto: ZVG/Elena Azzalini)
Politik
Liechtenstein|13.09.2019 (Aktualisiert am 13.09.19 13:13)

Bilaterale Vereinbarung zur Förderung der Forschung unterzeichnet

WIEN/VADUZ - Am Donnerstag unterzeichnete Bildungsministerin Dominique Hasler in Wien gemeinsam mit Klement Tockner, Präsident des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, die Vereinbarung über die Weiterführung der Zusammenarbeit im Forschungsbereich.

Klement Tockner und Dominique Hasler unterzeichnen die Vereinbarung über die Weiterführung der Zusammenarbeit im Forschungsbereich. (Foto: ZVG/Elena Azzalini)

WIEN/VADUZ - Am Donnerstag unterzeichnete Bildungsministerin Dominique Hasler in Wien gemeinsam mit Klement Tockner, Präsident des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, die Vereinbarung über die Weiterführung der Zusammenarbeit im Forschungsbereich.

Seit dem 18. Januar 1990 besteht zwischen der Regierung Liechtensteins und dem Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) eine Zusammenarbeitserklärung, wie die Regierung mitteilte. Ziel dieser Vereinbarung sei es, Forschungsprojekte in Liechtenstein zu fördern, den Austausch zwischen österreichischen und liechtensteinischen Forschenden anzuregen und die gutnachbarschaftlichen Beziehungen im Hochschulwesen zu würdigen.

Bildungsministerin Dominique Hasler nutzte ihren Besuch in Wien anlässlich des Liechtenstein-Empfangs dazu, diese Vereinbarung zu erneuern. "Wir würdigen durch die Neuauflage des Abkommens die seit rund 30 Jahren bestehende Erklärung und steigern ihre Sichtbarkeit", betont die Regierungsrätin. "Gemeinsam mit dem gleichwertigen Abkommen, das mit dem Schweizerischen Nationalfonds SNF besteht, wird liechtensteinischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern damit ein gleichberechtigter Zugang zu Forschungsgeldern dieser Fonds gewährt."

Mit der Erneuerung des Abkommens werden die Anreize zur Antragsstellung für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler liechtensteinischer Forschungsinstitute und Hochschulen erhöht, so die Regierung.

(ikr/red)

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