Der neue britische Premier Boris Johnson würde auch ohne Austrittsabkommen "Tschüss" zur EU sagen. (Foto: AP)
Politik
Liechtenstein|25.07.2019 (Aktualisiert am 25.07.19 16:53)

Liech­tens­tein ist auf den Brexit vor­be­reitet – So gut es eben geht

VADUZ - Liechtenstein hat über seine Verbindungen zu den anderen EWR-EFTA-Staaten sowie zur Schweiz für den Brexit vorgesorgt – auch für ein «No Deal»-Szenario. Dieses wurde mit der Wahl von Boris Johnson zum britischen Premier wieder wahrscheinlicher.

Der neue britische Premier Boris Johnson würde auch ohne Austrittsabkommen "Tschüss" zur EU sagen. (Foto: AP)

VADUZ - Liechtenstein hat über seine Verbindungen zu den anderen EWR-EFTA-Staaten sowie zur Schweiz für den Brexit vorgesorgt – auch für ein «No Deal»-Szenario. Dieses wurde mit der Wahl von Boris Johnson zum britischen Premier wieder wahrscheinlicher.

Der frischgebackene britische Premier Boris Johnson, der Theresa May gestern Nachmittag offiziell in ihrem Amt ablöste, möchte Grossbritannien am 31. Oktober auf jeden Fall aus der EU herausführen, ob mit oder ohne Austrittsabkommen. Er kritisiert das zwischen May und der EU ausgehandelte Abkommen als «Instrument der Einkerkerung» Grossbritanniens in Zollunion und Binnenmarkt und pocht darauf, mit Brüssel neu zu verhandeln – was dort bislang strikt abgelehnt wird. Nur Änderungen an der begleitenden politischen Erklärung seien möglich, hiess es aus Brüssel.

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(df)

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