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Die Bewegung prüft die Möglichkeit von Neuwahlen. (Foto: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|16.07.2019 (Aktualisiert am 16.07.19 10:11)

"Bewegung für politischen Anstand" sucht Unterstützer

VADUZ - Die überparteiliche Gruppierung, welche eine Initiative zur Auflösung des Landtags prüft, hat eine Website lanciert. Der Name "Bewegung für politischen Anstand" ist dabei gleichzeitig auch das Hauptanliegen der Gruppe. Sie sucht nun Unterstützer. Auch ein Steuerungsgremium hat sich bereits gebildet.

Die Bewegung prüft die Möglichkeit von Neuwahlen. (Foto: Michael Zanghellini)

VADUZ - Die überparteiliche Gruppierung, welche eine Initiative zur Auflösung des Landtags prüft, hat eine Website lanciert. Der Name "Bewegung für politischen Anstand" ist dabei gleichzeitig auch das Hauptanliegen der Gruppe. Sie sucht nun Unterstützer. Auch ein Steuerungsgremium hat sich bereits gebildet.

Die "Bewegung für politischen Anstand" setzt sich für einen respektvolleren Umgang in der Politik, Ehrlichkeit, eine Rückkehr zur Sachpolitik und einen verantwortungsvollen Umgang mit Geldern ein, wie es auf der Website heisst. Sie sei überparteilich und ohne Rechtsform. Die Gruppierung betont ausserdem, dass es hierbei nicht um die Causa Aurelia Frick gehe, sondern "um den fehlenden Anstand in der Liechtensteiner Politik, den wir so nicht akzeptieren".

Mit welchen Mitteln die Ziele der Bewegung erreicht werden sollen, werde noch diskutiert. "Zurzeit stehen diverse Massnahmen im Raum. Bereits beschlossen ist, dass die Bewegung für politischen Anstand vermehrt ein kritisches Auge auf die Politik werfen und Verfehlungen öffentlich aufzeigen wird", heisst es weiter. Dadurch soll eine nachhaltige Änderung in der politischen Landschaft Liechtensteins erzielt werden.

Zudem hat sich mittlerweile ein Steuerungsgremium gebildet, dem neben Markus Büchel auch Manuela Haldner-Schierscher, Oliver Brunhart, Claudia Lins und Herbert Hilbe angehören. Insgesamt seien momentan rund 30 Personen Teil der Bewegung und diverse weitere Personen hätten ihre Unterstützung zugesichert. 

Die Bewegung sucht weitere Unterstützer. Dabei sei es egal, ob man eine Volksinitiative zur Auflösung des Landtags befürwortet oder nicht. Sollte diese lanciert werden, werde dafür ein separates Initiativkomitee gegründet.

(df)

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