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Parteipräsident Marcus Vogt. (Foto: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|12.07.2019 (Aktualisiert am 12.07.19 11:08)

FBP-Landesvorstand tagte in Sachen Misstrauensvotum

GAMPRIN - Der Landesvorstand der Fortschrittlichen Bürgerpartei hat sich am Donnerstag in einer mehrstündigen Sitzung intensiv mit dem Misstrauensvotum gegen Regierungsrätin Aurelia Frick auseinandergesetzt. Dies teilt die Partei am Freitag in einer Aussendung mit.

Parteipräsident Marcus Vogt. (Foto: Michael Zanghellini)

GAMPRIN - Der Landesvorstand der Fortschrittlichen Bürgerpartei hat sich am Donnerstag in einer mehrstündigen Sitzung intensiv mit dem Misstrauensvotum gegen Regierungsrätin Aurelia Frick auseinandergesetzt. Dies teilt die Partei am Freitag in einer Aussendung mit.

An der gut besuchten Landesvorstandssitzung der FBP hätten Vertreter der Landtagsfraktion und der Regierung Stellung zu den Vorkommnissen bezogen, die schlussendlich zum Misstrauensvotum gegen die Ministerin geführt haben. Die Mitglieder des Landesvorstands hätten sich anschliessend zahlreich zu Wort gemeldet. Es seien viele Fragen gestellt und vereinzelt auch Kritik geäussert worden, heisst es in der Aussendung.

Der Landesvorstand habe aufgrund der Ereignisse grosses Verständnis für die Landtagsfraktion und deren Entscheidung gezeigt. Der Landesvorstand betonte laut Aussendung ausserdem, dass Aurelia Frick als Aussenministerin sehr gute Arbeit für Liechtenstein geleistet habe. Trotzdem könne dieser Einsatz nicht darüber hinwegtäuschen, dass ihr Verhalten gegenüber der GPK und der Finanzkontrolle nicht akzeptierbar gewesen sei und sie damit das Vertrauen verloren habe.

Kandidatensuche

Im Anschluss an die Diskussion habe sich der Landesvorstand mit den nächsten Schritten auseinandergesetzt. So seien bereits nach der Landtagssondersitzung von vergangener Woche vom Präsidium der FBP ein Findungsprozess gestartet worden, der den Landesvorstand, die verschiedenen Sektionen der Partei sowie die Ortsgruppen miteinbeziehe. Anfangs August will das Präsidium der Bürgerpartei einen ersten Selektionsprozess vornehmen und Gespräche mit potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten für das Regierungs-Mandat führen.

(pd/red)

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