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Wilfried Marxer, Politologe und Forschungsbeauftrager am Liechtenstein-Institut rechnet derzeit nicht mit Neuwahlen – auch wenn mant mit Prognosen derzeit vorsichtig sein müsse. (Foto: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|04.07.2019 (Aktualisiert am 04.07.19 15:22)

Causa Frick kann laut Marxer Selbstbewusstsein des Landtags stärken

VADUZ - Der Politologe Wilfried Marxer erklärt gegenüber dem «Volksblatt», wie es nach der Amtsenthebung von Aurelia Frick weitergeht. Mit Neuwahlen rechnet er derzeit nicht. 

Wilfried Marxer, Politologe und Forschungsbeauftrager am Liechtenstein-Institut rechnet derzeit nicht mit Neuwahlen – auch wenn mant mit Prognosen derzeit vorsichtig sein müsse. (Foto: Michael Zanghellini)

VADUZ - Der Politologe Wilfried Marxer erklärt gegenüber dem «Volksblatt», wie es nach der Amtsenthebung von Aurelia Frick weitergeht. Mit Neuwahlen rechnet er derzeit nicht. 

«Volksblatt»: Die sogenannte «Berater-Affäre» wurde Aurelia Frick zum Verhängnis. Was halten Sie eigentlich von dem Begriff?

Wilfried Marxer: Der Begriff ist meines Erachtens irreführend, weil es wesentlich um das Verhalten gegenüber der Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Landtags ging, nicht nur um Beraterhonorare. Man kann selbstverständlich darüber diskutieren, ob die Beratungskosten gerechtfertigt sind, aber zumindest wurde kein strafbares Vorgehen festgestellt. Aurelia Frick hat in der Sondersitzung des Landtages begründet, weshalb die Aufträge aus ihrer Sicht richtig und wichtig waren und weshalb die Budgetüberschreitung im vergangenen Jahr eingetreten ist. Das hat aber zu ihrer Entlastung nicht gereicht, weil das Misstrauen offensichtlich bei den meisten Landtagsabgeordneten bereits zu gross war.

«Hätte die FBP an Aurelia
Frick als Regierungsrätin festgehalten, hätte wohl der Koalitionspartner VU nicht geschlossen das Misstrauen ausgesprochen.»

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(df)

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