(Foto: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|02.07.2019 (Aktualisiert am 02.07.19 15:17)

S-Bahn: Vorarlberg begrüsst Fortsetzung der Gespräche

BREGENZ - Die Entscheidung Liechtensteins, über das grenzübergreifende S-Bahn-Projekt FL.A.CH mit Österreich und den ÖBB weiterzuverhandeln, ist von der Vorarlberger Landesregierung in ihrer heutigen Sitzung erfreut zur Kenntnis genommen worden. Dies teilte die Landespressestelle Vorarlberg in einer Aussendung mit und zitierte dabei Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Johannes Rauch, dass es sich dabei um eine Investition in die Mobilitätszukunft der gesamten Region handele. 

(Foto: Michael Zanghellini)

BREGENZ - Die Entscheidung Liechtensteins, über das grenzübergreifende S-Bahn-Projekt FL.A.CH mit Österreich und den ÖBB weiterzuverhandeln, ist von der Vorarlberger Landesregierung in ihrer heutigen Sitzung erfreut zur Kenntnis genommen worden. Dies teilte die Landespressestelle Vorarlberg in einer Aussendung mit und zitierte dabei Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Johannes Rauch, dass es sich dabei um eine Investition in die Mobilitätszukunft der gesamten Region handele. 

Das Projekt war aufgrund von Entwicklungen in der Vergangenheit von Liechtenstein sistiert worden. Nachdem eine detaillierte und aktualisierte Kostenzusammenstellung ausgearbeitet werden konnte, wurde die Sistierung von der Regierung des Fürstentums nunmehr aufgehoben. Dieser Entschluss ebne den Weg für weiterführende Gespräche zwischen dem Fürstentum Liechtenstein und der Republik Österreich. Aus Vorarlberger Sicht hoffe man auf eine baldige Einigung, so werden Wallner und Rauch in der Meldung zitiert. Gerade mit Blick auf die angespannte Verkehrssituation in der Region Feldkirch-Buchs sei es nötig, den Ausbau der Bahnlinie möglichst rasch in Angriff zu nehmen. Eine leistungsfähige Bahnverbindung würde zu einer Entlastung beitragen, wird Wallner weiter in der Medlung zitiert. 

 

Das S-Bahnprojekt FL.A.CH sieht einen zweigleisigen Ausbau der Teilstrecke Tisis – Nendeln als Voraussetzung für eine Taktverdichtung auf der Strecke nach Liechtenstein vor. Das bestehende Vorarlberger S-Bahnnetz und die S-Bahn St. Gallen würden sich zu einem regionalen Gesamtsystem verbinden. Landesrat Rauch erinnert an die mehr als 8.200 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger, die ihren Arbeitsplatz in Liechtenstein haben, viele von ihnen müssen täglich durch Feldkirch. Die dortige Verkehrssituation sei eine Belastung: Für die Pendlerinnen und Pendler, aber auch für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt. Darum sei ein zügiger Projektstart so notwendig. Man müsse die Region gemeinsam weiterentwickeln.

 

Die Umsetzung von FL.A.CH sei dringend notwendig, die Zeit dränge, weil der UVP-Bescheid nicht länger als zehn Jahre gültig ist. Ein positiver UVP-Bescheid wurde bereits im Juni 2015 ausgestellt.

(pd / red)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Politik
Liechtenstein|01.07.2019 (Aktualisiert am 02.07.19 15:18)
Erste Gespräche im Juli: Regierung nimmt Projekt S-Bahn wieder auf