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FBP-Präsident Marcus Vogt. (Foto: Paul Trummer)
Politik
Liechtenstein|17.06.2019 (Aktualisiert am 18.06.19 10:20)

FBP versöhnt sich mit Aurelia Frick

VADUZ - Aurelia Frick und ihre Partei, die FBP, gehen weiterhin gemeinsame Wege. Dies teilte die Partei am Montagabend mit. Nach zuletzt im Zuge der GPK-Affäre öffentlich gewordenen Differenzen, habe man sich ausgesprochen und gegenseitig um Entschuldigung gebeten.

FBP-Präsident Marcus Vogt. (Foto: Paul Trummer)

VADUZ - Aurelia Frick und ihre Partei, die FBP, gehen weiterhin gemeinsame Wege. Dies teilte die Partei am Montagabend mit. Nach zuletzt im Zuge der GPK-Affäre öffentlich gewordenen Differenzen, habe man sich ausgesprochen und gegenseitig um Entschuldigung gebeten.

Am Montagabend hat sich das FBP-Präsidium und sowie die FBP-Landtagsfraktion mit Regierungsrätin Aurelia Frick getroffen. Dies nachdem die FBP mit der Regierungsrätin am Freitag in einer Stellungnahme hart ins Gericht gegangen war. Auslöser war ein Radio-Interview von Aurelia Frick im Zuge der GPK-Affäre.

Mit Spannung erwartetes Treffen

Eine "Standortbestimmung" solle das Treffen werden, hatte Marcus Vogt am Sonntag gegenüber Volksblatt.li erklärt. Aurelia Frick sprach am Montag im Regierungsgebäude von einem "ergebnisoffenen Treffen".

Nun steht das Ergebnis des Austauschs fest, wie aus einer Mitteilung der FBP vom Montagabend hervorgeht. Nachstehend die Mitteilung im Wortlaut:

"Heute haben sich Mitglieder des Präsidiums und der Fraktion der Fortschrittlichen Bürgerpartei zu einer gemeinsamen Sitzung mit Regierungsrätin Aurelia Frick getroffen und ausgetauscht. Das Ziel der Sitzung war eine Standortbestimmung im Anschluss an die Diskussionen in Landtag und Geschäftsprüfungskommission. Das Treffen verlief konstruktiv und wurde von allen Beteiligten als wertvoll empfunden.

Die Mitglieder des Präsidiums und der Fraktion tauschten sich intensiv mit Regierungsrätin Aurelia Frick aus und machten sich ein persönliches Bild der aktuellen Vorkommnisse. Regierungsrätin Aurelia Frick informierte sehr transparent und beantwortete die offenen Fragen umfassend. Die Teilnehmer des internen Treffens äusserten ihr Bedauern, dass die Situation nicht in der GPK geklärt werden konnte und damit an die Öffentlichkeit getragen wurde. Die FBP dankt allen Beteiligten, insbesondere Regierungsrätin Aurelia Frick, für die offene Diskussion. 

Die Differenzen, die sich zwischen Regierungsrätin Aurelia Frick und dem Präsidium der FBP bezüglich des Amts des Regierungschefs ergeben haben, konnten während des Treffens ebenfalls ausgeräumt werden. Am Ende des Abends entschuldigte man sich gegenseitig für die in den Medien getätigten Äusserungen. Der offene Austausch hat alle Beteiligten darin bestätigt, sich während der verbleibenden Amtsperiode auf die Sachpolitik zu konzentrieren. Künftig wird man schneller reagieren und zusammensitzen, um Ungereimtheiten intern und persönlich zu klären. 

Während der Sitzung ging eine Mitteilung der Geschäftsprüfungskommission via Medien ein, die zur Kenntnis genommen wurde. Das weitere Vorgehen wird gemeinsam mit dem Koalitionspartner der Vaterländischen Union besprochen."

(red/pd)

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