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Generalsekretär René Schierscher und Regierungsrätin Aurelia Frick bei der Pressekonferenz. (Foto: IKR)
Politik
Liechtenstein|17.06.2019 (Aktualisiert am 17.06.19 23:05)

PK-Fazit: Grundlagen für Misstrauensantrag gegen Frick schwinden

VADUZ - Regierungsrätin Aurelia Frick hat am Montag an einer Pressekonferenz die gegen sie im Raum stehenden Vorwürfe entkräftet. Um zu betonen, dass alles mit rechten Dingen zugegangen ist, habe Frick sogar die Staatsanwaltschaft gebeten, eine Untersuchung einzuleiten.

Generalsekretär René Schierscher und Regierungsrätin Aurelia Frick bei der Pressekonferenz. (Foto: IKR)

VADUZ - Regierungsrätin Aurelia Frick hat am Montag an einer Pressekonferenz die gegen sie im Raum stehenden Vorwürfe entkräftet. Um zu betonen, dass alles mit rechten Dingen zugegangen ist, habe Frick sogar die Staatsanwaltschaft gebeten, eine Untersuchung einzuleiten.

Aufgrund der Vorkommnisse der vergangenen Tage nahm Regierungsrätin Aurelia Frick am Montagmorgen erneut zu den Geschehnissen, die gegen sie geäussert wurden, im Detail Stellung.

Sollte die Geschäftsprüfungskommission (GPK) keine neuen Vorwürfe auf den Tisch bringen, dürfte es somit schwierig sein, einen möglichen Misstrauensantrag gegen Aurelia Frick zu argumentieren. Heute trifft sich die Kommission, um über einen Sonderlandtag zur Absetzung der Regierungsrätin zu beraten.

Am Abend wird sich Aurelia Frick zudem mit der Parteispitze der FBP zusammensetzen. Hier gehe sie ereignisoffen in die Diskussion, sagte sie an der Pressekonferenz.

Den Rücktritt der Aussenministerin hatte letzten Freitag die Fraktion der Unabhängigen (DU) gefordert. Nun muss die Ministerin damit rechnen, dass im Landtag ein Misstrauensantrag gegen sie eingereicht wird. Die Demokraten Pro Liechtenstein (DpL) mit dem GPK-Vorsitzenden Thomas Rehak halten dies für sehr wahrscheinlich.

(hm)

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