Volksblatt Werbung
Das FBP-Präsidium versteht Aurelia Fricks Aussagen als reine Provokation. (Fotos: MZ)
Politik
Liechtenstein|14.06.2019 (Aktualisiert am 14.06.19 17:05)

Fricks Ambition stösst beim FBP-Präsidium auf Unverständnis

VADUZ - Die FBP nimmt die heute von Regierungsrätin Aurelia Frick geäusserte Ambition, als Regierungschefin zu kandidieren, mit Unverständnis auf, wie das Präsidium in einer Stellungnahme schreibt.

Das FBP-Präsidium versteht Aurelia Fricks Aussagen als reine Provokation. (Fotos: MZ)

VADUZ - Die FBP nimmt die heute von Regierungsrätin Aurelia Frick geäusserte Ambition, als Regierungschefin zu kandidieren, mit Unverständnis auf, wie das Präsidium in einer Stellungnahme schreibt.

Die Fortschrittliche Bürgerpartei (FBP) reagiert auf das heutige Interview von Aurelia Frick auf Radio L. Darin hat die FBP-Regierungsrätin eine aufgrund der Ereignisse der vergangenen Tage gewachsene Lust auf das Regierungschefamt geäussert.

Folgend die Pressemitteilung des FBP-Präsidiums im Wortlaut:

Mit grossem Unverständnis nehmen wir aus den Medien zur Kenntnis, dass Regierungsrätin Aurelia Frick sich nach den jüngsten Diskussionen um ihre Person heute mit der Absicht meldet, Regierungschefin werden zu wollen. Dass Sie dies zu einem Zeitpunkt tut, an dem ein Grossteil der FBP Mandatare einer Beerdigung beiwohnt oder im Ausland weilt, ist mit Sicherheit Kalkül. Wir verstehen das als reine Provokation.

Grundsätzlich ist es jeder Liechtensteinerin und jedem Liechtensteiner unbenommen, die Ambition zu entwickeln, Regierungschefin oder Regierungschef werden zu wollen. Das gilt auch für Aurelia Frick.

In der Fortschrittlichen Bürgerpartei gibt es aber statutarisch definierte Strukturen und Gremien, die Nominationen für Ämter durchführen. An diesen Gremien führt kein Weg vorbei. Sich selber zu nominieren ist nicht möglich. Aktuell ist die Diskussion betreffend die Regierungschefkandidatur in der FBP kein Thema.

Die Chance für Aurelia Frick, innerhalb der Gremien der FBP für das Amt der Regierungschefin nominiert zu werden, sind jetzt praktisch aussichtlos. Die Schwärzung von Originaldokumenten und deren anschliessende Vernichtung ist für das Präsidium der FBP inakzeptabel, weshalb die Angelegenheit wohl noch nicht als abgeschlossen betrachtet werden kann.

Präsidium der Fortschrittlichen Bürgerpartei

(red/pd)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Politik
Liechtenstein|14.06.2019 (Aktualisiert am 14.06.19 17:01)
"Jetzt erst recht!": Rücktritt kommt für Aurelia Frick nicht in Frage
Volksblatt Werbung