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Regierungsrätin Aurelia Frick. (Foto: MZ)
Politik
Liechtenstein|14.06.2019 (Aktualisiert am 14.06.19 17:01)

"Jetzt erst recht!": Rücktritt kommt für Aurelia Frick nicht in Frage

VADUZ - Wie Regierungsrätin Aurelia Frick im Mittagsreport auf Radio L betont, kommt für sie ein Rücktritt in der GPK-Affäre nicht in Frage. Sie stellt im Interview sogar in Aussicht, als Regierungschefin kandidieren zu wollen - ganz nach dem Motto: Jetzt erst recht!

Regierungsrätin Aurelia Frick. (Foto: MZ)

VADUZ - Wie Regierungsrätin Aurelia Frick im Mittagsreport auf Radio L betont, kommt für sie ein Rücktritt in der GPK-Affäre nicht in Frage. Sie stellt im Interview sogar in Aussicht, als Regierungschefin kandidieren zu wollen - ganz nach dem Motto: Jetzt erst recht!

"Seit einem Interview haben viele Leute Interpretationen angestellt, dass ich Regierungschefin werden möchte", führte Aurelia Frick heute Mittag gegenüber dem Landessender aus. Das Gerücht kursiere seitdem pausenlos. Nachgefragt, ob sie denn nun Regierungschefin werden wolle oder nicht, ging die Ministerin in die Offensive: "Die letzten Tage waren sehr anstrengend. Nun ist meine Lust aber gerade etwas erwacht, um zu sagen: Wir müssen in unserem Land etwas verändern - und zwar grundlegend. Es kann nicht sein, dass wir über Reisekosten, Kommunikationsberatung derart heftige, lange, emotionale und teils unwahre Debatten führen." Sie legte nach: "Eigentlich brauchen wir Leute an der Spitze, die sich mit Herzblut für unser Land einsetzen. Das hat meine Lust gerade ein wenig geweckt, um richtig Gas zu geben." 

DU fordern Rücktritt

Es gebe jedoch Leute, die dies um jeden Preis verhindern wollen - egal welche Mittel angewendet würden, resümiert  Aurelia Frick die Gegebenheiten der letzten Tage. Deren Vorwürfe reichten von geschwärzten Abrechnungen bis hin Anschuldigungen, sie habe Steuergelder für private Zwecke, sprich Stylingkosten, verwendet. Dies verneinte sie wie schon in der Vergangenheit mit Vehemenz. Die Regierungsrätin steht aber auch in der Kritik, dass ihr Ministerium Originallisten vernichtet habe. Die Unabhängigen hatten deshalb den Rücktritt der Ministerin gefordert. Dem erteilte sie gegenüber Radio L ebenfalls eine deutliche Absage: Das komme für sie keinesfalls in Frage.

(hm)

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