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Regierungsrätin Aurelia Frick am Podium mit der norwegischen Aussenministerin Ine Marie Eriksen Søreide. (Foto: ZVG/IKR/FMO)
Politik
Liechtenstein|21.05.2019 (Aktualisiert am 21.05.19 15:16)

«EWR-Beitritt war ein enorm wichtiger Schritt für unser Land»

VADUZ - Das 25-jährige Jubiläum des Europäischen Wirtschaftsraumes stand im Mittelpunkt eines Besuchs von Regierungsrätin Aurelia Frick in Brüssel. Die Erkenntnis, dass sich diese Form der europäischen Integration - ganz besonders für Liechtenstein - bewährt hat, zog sich wie ein roter Faden durch das Programm.

Regierungsrätin Aurelia Frick am Podium mit der norwegischen Aussenministerin Ine Marie Eriksen Søreide. (Foto: ZVG/IKR/FMO)

VADUZ - Das 25-jährige Jubiläum des Europäischen Wirtschaftsraumes stand im Mittelpunkt eines Besuchs von Regierungsrätin Aurelia Frick in Brüssel. Die Erkenntnis, dass sich diese Form der europäischen Integration - ganz besonders für Liechtenstein - bewährt hat, zog sich wie ein roter Faden durch das Programm.

Hauptzweck des Besuches sei die Teilnahme am halbjährlichen Treffen des EWR-Rates, des höchsten politischen Gremiums zwischen Island, Norwegen und Liechtenstein einerseits und der EU andererseits gewesen, wie die Regierung in einer Aussendung mitteilte. Dabei hätten alle Parteien eine positive Bilanz über die Errungenschaften des erweiterten Binnenmarktes gezogen. Das EWR-Abkommen garantiere die vier Grundfreiheiten und habe dadurch Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und allgemeinen Wohlstand gefördert, betonte Aussenministerin Frick in ihrer Rede im Namen der drei EWR/EFTA-Staaten, laut der Mitteilung der Regierung.

Was die laufende EWR-Kooperation betrifft, habe sie sich erfreut über den vor kurzem geglückten Durchbruch bei der Übernahme von zahlreichen EU-Rechtsakten in das EWR-Abkommen gezeigt. Der bestehende Rückstand, insbesondere im Bereich Finanzdienstleistungen, sei dank intensiver Bemühungen aller Seiten um fast ein Drittel reduziert worden. Die thematische Debatte des EWR-Rates war diesmal dem Thema Klimawandel gewidmet. Aurelia Frick  habe in dem Zusammenhang das liechtensteinische Bekenntnis zu den Pariser Klimazielen betont.

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(ikr/hf)

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