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Der neue Vorsitzende der Jungen FBP, Simon Büchel, mit seinem Vorgänger Johannes Allgäuer. (Fotos: Paul Trummer)
Politik
Liechtenstein|25.04.2019 (Aktualisiert am 25.04.19 11:42)

«Die Junge FBP ist die aktivste Jungpartei»

VADUZ - Bei der Jungen FBP ist es zu einem Führungswechsel gekommen. Nach fünf Jahren als Vorsitzender hat Johannes Allgäuer das Amt an Simon Büchel übergeben. Das «Volksblatt» hat die beiden getroffen und sich mit ihnen über die Junge FBP sowie die Haltung von Liechtensteins Jugend zur Politik unterhalten.

Der neue Vorsitzende der Jungen FBP, Simon Büchel, mit seinem Vorgänger Johannes Allgäuer. (Fotos: Paul Trummer)

VADUZ - Bei der Jungen FBP ist es zu einem Führungswechsel gekommen. Nach fünf Jahren als Vorsitzender hat Johannes Allgäuer das Amt an Simon Büchel übergeben. Das «Volksblatt» hat die beiden getroffen und sich mit ihnen über die Junge FBP sowie die Haltung von Liechtensteins Jugend zur Politik unterhalten.

"Volksblatt": Herr Büchel, vor zwei Wochen wurden Sie zum neuen Vorsitzenden gewählt. Möchten Sie den bisherigen Kurs weiterverfolgen oder haben Sie mit der Jungen FBP Neues vor?
Simon Büchel: Mit dem neuen Vorstand soll nicht ein Neuanfang geschehen, sondern ein nächster Schritt unserer Entwicklung stattfinden. Wie Johannes bereits ausgeführt hat, war über die letzten Jahre der Wiederaufbau der Jungen FBP unser zentrales Thema. Daher lag während dieser Zeit unser Hauptaugenmerk primär auf der Mitgliedergewinnung und dem Organisieren von Events. Nachdem der Wiederaufbau durch diese Neuorientierungs- und Restrukturierungsphase nun gelungen ist, wollen wir uns in der Zukunft mit den dazugewonnenen, personellen Ressourcen auch verstärkt politisch einbringen. Um einen reibungslosen Übergang vom alten zum neuen Vorstand zu gewährleisten, haben wir im vergangenen Halbjahr zwei Workshops abgehalten, um wichtige Grundhaltungen abzustecken und ein eigenes Profil zu schärfen. Auf diesen Grundlagen sollen in den nächsten Monaten auch konkrete Massnahmen folgen.

Wie beurteilen Sie die Arbeit Ihres Vorgängers?
Simon Büchel: Johannes hat in den letzten fünf Jahren sehr viel für die Junge FBP geleistet und erreicht. Als er die Jungpartei übernommen hatte, war diese quasi inexistent. Von Anfang an hat er weder Zeit noch Mühen gescheut, um den Wiederaufbau voranzubringen. Mit viel Fleiss und Herzblut hat er die Sektion erneuert und zu dem gemacht, was sie heute ist. Dabei durfte ich Johannes über die letzten drei Jahre im Vorstand begleiten und tatsächlich als offenen und aufgeschlossenen Menschen kennenlernen.

Johannes Allgäuer war insbesondere in den sozialen Medien präsent und hat dort mit seinen Aussagen angeeckt – in Erinnerung bleiben etwa seine Auseinandersetzungen mit «Hoi Quote». Hat dies die Junge FBP gestärkt oder ihr eher geschadet?
Simon Büchel: Das ist natürlich schwer zu beurteilen, da wir meist kein direktes Feedback bekommen und bekanntlich Kritik lauter ist als Lob. Johannes hat seine Meinung in den sozialen Medien öffentlich kundgetan und sich in den Diskussionen sehr beharrlich gezeigt. Es gehört durchaus dazu, dass man in der Politik mal aneckt und die Grenzen des Möglichen auslotet. Doch auch wenn seine Formulierungen manchmal etwas provokant waren, ist Johannes immer sehr überlegt in solche Diskussionen eingestiegen und es war ihm stets bewusst, was er tat. Ob das in diesem Fall mehr geschadet oder genutzt hat, kann ich nicht beurteilen. Aber zur Präsenz der Jungen FBP hat die Teilnahme am politischen Kurs sicherlich positiv beigetragen.

«Wir wollen uns nun verstärkt politisch einbringen.»

Simon Büchel

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