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Regierungschef Adrian Hasler präsentierte am Mittwoch die Landesrechnung. (Archivfoto: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|24.04.2019 (Aktualisiert am 24.04.19 11:21)

Liechtenstein machte 2018 ein Plus von 73 Millionen Franken

VADUZ - Regierungschef Adrian Hasler präsentierte am Mittwoch erneut eine positive Landesrechnung. Demnach schliesst die Erfolgsrechnung mit einem Plus von 53 Millionen Franken, in der Gesamtrechnung steht unter dem Strich eine Mittelzunahme von 73 Millionen Franken. Insbesondere die Steuerneinnahmen fielen deutlich höher aus als erwartet, während das Finanzergebnis leicht negativ ist.

Regierungschef Adrian Hasler präsentierte am Mittwoch die Landesrechnung. (Archivfoto: Michael Zanghellini)

VADUZ - Regierungschef Adrian Hasler präsentierte am Mittwoch erneut eine positive Landesrechnung. Demnach schliesst die Erfolgsrechnung mit einem Plus von 53 Millionen Franken, in der Gesamtrechnung steht unter dem Strich eine Mittelzunahme von 73 Millionen Franken. Insbesondere die Steuerneinnahmen fielen deutlich höher aus als erwartet, während das Finanzergebnis leicht negativ ist.

Zum vierten Mal in Folge ist das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit positiv. Im Vergleich zum Voranschlag fällt es mit 61 Millionen Franken sogar deutlich besser aus als erwartet, teilt das Ministerium für Präsidiales und Finanzen mit. Insbesondere die Steuereinnahmen würden mit 783 Millionen Franken die budgetierten 90 Millionen Franken deutlich übertreffen. Das Ministerium begründet dies mit der guten konjunkturellen Entwicklung. Der betriebliche Aufwand bleibt gemäss Mitteilung dank einer "soliden Haushaltspolitik" mit 793 Millionen um 22 Millionen Franken unter Budget und damit nur leicht über Vorjahresniveau.

Das Finanzergebnis fällt nach sehr positiven Vorjahren aufgrund der Marktentwicklungen 2018 mit einem Minus von 8 Millionen Franken negativ aus. Ausgehend vom Ergebnis der Erfolgsrechnung ergibt sich unter Berücksichtigung der Abschreibungen und Wertberichtigungen auf das Verwaltungsvermögen sowie der Nettoinvestitionen in der Gesamtrechnung eine Mittelzunahme von 73 Millionen Franken, welche damit um 38 Millionen Franken besser ausfällt als erwartet.

Wirtschaftswachstum kühlt sich ab

Trotz des "erfreulichen Ergebnisses" dürfe jedoch nicht ausser Acht gelassen werden, dass sich gemäss aktuellsten Entwicklungen und Konjunkturprognosen eine Verlangsamung des weltweiten Wirtschaftswachstums abzeichnet. Dies werde sich mit zeitlicher Verzögerung auf die Ertragsseite auswirken, warnt das Ministerium. Des Weiteren dürfe aufgrund von vereinzelten ausserordentlichen Steueranfällen nicht davon ausgegangen werden, dass sich dieses hohe Steuervolumen auch in Zukunft halten lässt. "Verbunden mit einem zu erwartenden höheren Investitionsbedarf in den kommenden Jahren gilt es, dem Wachstum des betrieblichen Aufwands weiter Sorge zu tragen und dieses nicht an den Erträgen in wirtschaftlich guten Zeiten auszurichten", heisst es in der Mitteilung.

(red/ikr)

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