Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
(Foto: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|08.04.2019 (Aktualisiert am 08.04.19 13:01)

Thomas Banzer: «Genauso wichtig waren und sind mir die vielen kleinen Erfolge»

SCHAAN - Nach vier Jahren als Präsident und deren sieben als Geschäftsführer der FBP tritt Thomas Banzer von der grossen Politikbühne ab. Er zieht eine durchweg positive Bilanz – nicht nur aufgrund der Erfolge bei den Wahlen, sondern auch wegen der vielen schönen Erlebnisse im Parteialltag.

(Foto: Michael Zanghellini)

SCHAAN - Nach vier Jahren als Präsident und deren sieben als Geschäftsführer der FBP tritt Thomas Banzer von der grossen Politikbühne ab. Er zieht eine durchweg positive Bilanz – nicht nur aufgrund der Erfolge bei den Wahlen, sondern auch wegen der vielen schönen Erlebnisse im Parteialltag.

«Volksblatt»: Herr Banzer, in Ihre Amtszeit als Geschäftsführer und später als Parteipräsident fallen Erfolge bei den Landtags- und Gemeindewahlen, so durfte die FBP das 100-Jahr-Jubiläum in der Regierungsverantwortung feiern. Ziehen Sie auch eine positive Bilanz?

Thomas Banzer: Auf jeden Fall! Die von Ihnen erwähnten Erfolge bei den Landtags- und Gemeindewahlen sind bekannt und offensichtlich. Auch ein äusserst erfolgreiches Jubiläumsjahr 2018 mit vielen Begegnungen und gut besuchten Veranstaltungen unterstreicht das zusätzlich. Für mich aber genauso wichtig waren und sind die vielen kleinen Erfolge, welche nicht immer in die Öffentlichkeit getragen wurden. Es waren dies bereichernde Begegnungen mit unseren Mitgliedern, Zustimmung zu unseren Positionen oder auch ganz persönliche kleine Erfolge im Parteialltag, wie etwa die Gewinnung eines Neumitglieds und Ähnliches. All dies zusammengenommen lässt mich am Ende meiner Amtszeit eine durchweg positive Bilanz über die letzten Jahren ziehen.

Welcher war Ihr schönster Moment als Parteipräsident?

Es gibt nicht diesen einen Moment. Vielmehr sind es viele verschiedene Ereignisse und Begegnungen, welche ich mit Sicherheit in bester Erinnerung behalten werden. Müsste ich einen einzelnen Moment nennen, so würde ich spontan unseren im letzten Jahr begangenen 100. Partei­geburtstag am 22. Dezember nennen. Die Stimmung an diesem Anlass war einmalig. Aber, wie erwähnt, gibt es eine Vielzahl an schönen und bereichernden Momenten und eine Rangierung würde diesen nicht gerecht werden.

2015 sind Sie Parteipräsident der FBP geworden, der staatstragenden Partei in Liechtenstein. Geht es dem Land heute besser als vor vier Jahren?

Ich möchte nicht in den Reigen des «immer höher, schneller und weiter» einstimmen. Vielmehr liegt mir daran, unsere Situation im Verhältnis zu betrachten. Fakt ist, dass es uns trotz aller grossen Umwälzungen in der Welt und auch in Europa immer noch sehr gut geht. Von den allermeisten Ereignissen, mit welchen auch unsere direkten Nachbarländer und somit deren Einwohnerinnen und Einwohner zu kämpfen hatten, wurden wir weitestgehend verschont, bzw. waren die Auswirkungen bei uns, wenn überhaupt spürbar, verhältnismäs­sig gering. Das ist unter anderem auch einer umsichtigen Politik und Staatsführung zu verdanken. Ich halte das durchaus für einen Erfolg in diesen Zeiten des raschen Wandels und der grossen Verschiebungen in der Weltwirtschaft und -politik. Wenn ich dazu einen Beitrag leisten konnte, so bin ich stolz darauf und dankbar, einen Teil dazu beigetragen zu haben.

«Fakt ist, dass es uns trotz aller grossen Umwälzungen in der Welt und auch in Europa immer noch sehr gut geht.»

Plus - Artikel

Sie erwarten 18 Absätze und 1536 Worte in diesem Plus-Artikel.
(hm)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Politik
Liechtenstein|gestern 11:06 (Aktualisiert vor 23 Stunden)
Konrad soll im Wahlkampf Amtsgeheimnis verletzt haben
Volksblatt Werbung