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(Foto: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|08.04.2019 (Aktualisiert am 08.04.19 12:02)

Gewohnt sachlich: Scheidender FBP-Präsident zieht positive Bilanz

SCHAAN - Am Parteitag der Fortschrittlichen Bürgerpartei am Dienstag wird ein neuer Parteipräsident gewählt. Marcus Vogt soll Thomas Banzer nachfolgen. Dieser zieht im Gespräch eine positive Bilanz über sein vierjähriges Wirken an der Parteispitze.

(Foto: Michael Zanghellini)

SCHAAN - Am Parteitag der Fortschrittlichen Bürgerpartei am Dienstag wird ein neuer Parteipräsident gewählt. Marcus Vogt soll Thomas Banzer nachfolgen. Dieser zieht im Gespräch eine positive Bilanz über sein vierjähriges Wirken an der Parteispitze.

Thomas Banzers Amtszeit als Geschäftsführer und später als Parteipräsident der Bürgerpartei waren geprägt von Erfolgen: Etwa bei den Gemeinde- und Landtagswahlen – somit durfte die Bürgerpartei ihr 100-Jahr-Jubiläum in der Regierungsverantwortung feiern. «Darüber freue ich mich natürlich ausserordentlich», sagt Thomas Banzer. Auch weil die FBP sich in den vergangenen Jahren mit geänderten Rahmenbedingungen konfrontiert sah und teilweise wenig populäre Massnahmen ergreifen musste.  «Kaum jemand wird bestreiten, dass die Politik der FBP stets umsichtig und nie von kurzfristiger Effekthascherei getrieben war», führt Banzer aus. «Ich wünsche mir, dass dieser Kurs, diese Haltung auch in Zukunft der Richtungsgeber für die Politik unseres Landes und insbesondere unserer Partei sein wird.» Fakt sei indes, dass es dem Land trotz aller grossen Umwälzungen in der Welt und auch in Europa immer noch sehr gut geht.

Berufliche Zukunft noch offen

«Ich halte das durchaus für einen Erfolg in diesen Zeiten des raschen Wandels», betont Banzer in gewohnt sachlicher und bescheidener Manier. «Wenn ich dazu einen Beitrag leisten konnte, so bin ich stolz darauf und dankbar, einen Teil dazu beigetragen zu haben.» Da sein Nachfolger die Geschäftsstelle in sein Kommunikationsunternehmen integriert, wird Thomas Banzer ebenfalls sein Amt als FBP-Geschäftsführer abgeben. «Wohin es mich beruflich trägt, ist noch nicht geklärt», so der 39-Jährige. «Aktuell strecke ich meine Fühler in unterschiedliche Richtungen aus und bin auf jeden Fall offen für Neues.» Auch politisch möchte er am Ball bleiben. «Vorerst fühle ich mich ganz wohl beim Gedanken, nun einfach ordentliches und treues Mitglied der FBP zu sein.»

(hm)

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