Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
58,1 Prozent stimmten damals gegen den Verpflichtungskredit für den Spitalsneubau. (Foto: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|01.02.2019

Spitalsneubau: Was 2019 anders ist als 2011

VADUZ - Ein Spitalsneubau scheiterte 2011 vor dem Volk. Für eine allfällige Abstimmung über ein neues Bauprojekt sind die Verantwortlichen jedoch zuversichtlich – die Hausaufgaben von damals seien mittlerweile gemacht worden. Heute sei die Situation eine andere, viele der damaligen Argumente und Begründungen seien mittlerweile obsolet. Zunächst muss die Entscheidung aber erst einmal vor den Landtag.

58,1 Prozent stimmten damals gegen den Verpflichtungskredit für den Spitalsneubau. (Foto: Michael Zanghellini)

VADUZ - Ein Spitalsneubau scheiterte 2011 vor dem Volk. Für eine allfällige Abstimmung über ein neues Bauprojekt sind die Verantwortlichen jedoch zuversichtlich – die Hausaufgaben von damals seien mittlerweile gemacht worden. Heute sei die Situation eine andere, viele der damaligen Argumente und Begründungen seien mittlerweile obsolet. Zunächst muss die Entscheidung aber erst einmal vor den Landtag.

Ein Neubau, weil das Liechtensteinische Landesspitals (LLS) in die Jahre gekommen war? Das weckt schnell Erinnerungen an 2011: Der Landtag genehmigte damals im Juni zwar die 83 Millionen Franken für ein neues Gebäude am gleichen Ort, das Volk schickte das Projekt aber dann mit 58,1 Prozent bachab. Nicht, weil die Bürger kein eigenes Landesspital wollten, wie eine anschliessende Umfrage des Liechtenstein-Instituts ergab. Im Gegenteil: 86 Prozent sprachen sich für ein eigenständiges Krankenhaus aus.

Heute sei die Situation eine andere, zeigt sich sowohl die Regierung als auch der LLS-Stiftungsratspräsident Michael Ritter zuversichtlich. Zwar ist noch offen, ob das Volk tatsächlich das letzte Wort haben wird, aber eine Abstimmung ist sehr wahrscheinlich. Als weniger wahrscheinlich sehen Ritter und Regierung das Risiko, dass sich das Ergebnis von 2011 wiederholen wird. Viele der damaligen Argumente und Begründungen seien mittlerweile obsolet, heisst es dazu im am Dienstag verabschiedeten Bericht und Antrag (BuA) der Regierung. Weitere Argumente würden durch das mittlerweile umgesetzte Hybridmodell aus angestellten und Belegärzten relativiert.

Plus - Artikel

Sie erwarten 7 Absätze und 732 Worte in diesem Plus-Artikel.
(df)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Politik
Liechtenstein|31.01.2019
LLS: Vaduz hält Trumpf, lässt sich aber noch nicht in die Karten schauen
Volksblatt Werbung