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Die Sanierung und Erweiterung der Anlage Blumenau erfolgt in zwei Etappen. (Illustration: Gemeinde Triesen)
Politik
Liechtenstein|14.01.2019 (Aktualisiert am 14.01.19 17:19)

Blumenau: Unterschriftensammlung nicht erfolgreich

TRIESEN - Er hatte sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: In nur wenigen Tagen wollte Daniel Feger genügend Unterschriften sammeln, um gegen die von der Gemeinde Triesen geplante Freizeitanlage Blumenau das Referendum zu ergreifen. Am heutigen Montag endete die Frist, Feger fehlten allerdings etwa 100 Unterschriften. Das Referendum kommt somit nicht zustande.

Die Sanierung und Erweiterung der Anlage Blumenau erfolgt in zwei Etappen. (Illustration: Gemeinde Triesen)

TRIESEN - Er hatte sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: In nur wenigen Tagen wollte Daniel Feger genügend Unterschriften sammeln, um gegen die von der Gemeinde Triesen geplante Freizeitanlage Blumenau das Referendum zu ergreifen. Am heutigen Montag endete die Frist, Feger fehlten allerdings etwa 100 Unterschriften. Das Referendum kommt somit nicht zustande.

"Ein paar Tage mehr, und es hätte geklappt", ist Feger zuversichtlich. Insgesamt konnte er in der kurzen Zeit mindestens 300 Unterschriften sammeln. Es würden sicherlich noch weitere eintreffen, doch bezweifelt er, dass es für die nötigen 437 Unterschriften reichen werde.

"Ich musste mir einfach ein Stichzeitpunkt setzen und der ist jetzt gekommen", erklärt er. Die Unterschriften werde er jetzt nicht einreichen, doch er und die anderen Unterschreibenden würden das Projekt sicherlich auch weiter genau beobachten. Obwohl er sein Ziel nicht erreichen konnte, wertet Feger seine Kampagne als Erfolg. Schliesslich habe man die Diskussion anregen können und die Leute dazu gebracht sich mit dem Projekt auseinanderzusetzen.

Den erhaltenen Schwung will Feger nun jedoch noch nutzen. Er überlegt sich für ein obligatorisches Referendum für Projekte ab einer gewissen Summe zu werben. Diesen Wunsch hätten mehrer Unterschreibende geäussert. Seiner Ansicht nach würde so ein verpflichtendes Referendum auch der Ausarbeitung künftiger Projekte zugutekommen.

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