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Thomas Lageder (FL) ortet im VU-Vorstoss eine Reichenförderung auf Kosten der Steuerzahler. (Fotos: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|05.12.2018 (Aktualisiert am 05.12.18 13:40)

Landtag überweist "Bonzen"-Postulat – aber zeigt sich skeptisch

Trotz grossen Zweifeln daran, dass das VU-Postulat zur Familienförderung sein Ziel tatsächlich erreichen kann, überwies der Landtag dieses am Mittwoch einhellig an die Regierung.

Thomas Lageder (FL) ortet im VU-Vorstoss eine Reichenförderung auf Kosten der Steuerzahler. (Fotos: Michael Zanghellini)

Trotz grossen Zweifeln daran, dass das VU-Postulat zur Familienförderung sein Ziel tatsächlich erreichen kann, überwies der Landtag dieses am Mittwoch einhellig an die Regierung.

Familien erhalten von der Politik traditionell grosse Aufmerksamkeit. Der Abgeordnete Elfried Hasler (FBP) ortete am Mittwoch im Landtag gar einen "Wettbewerb" der Politiker, wenn es um Vorstösse zur Familienförderung geht.

Die Folge: Es gibt zahllose Fördermassnahmen. Eine weitere brachte nun die VU mit einem Postulat ein. Die Regierung soll prüfen, wie Familien steuerlich noch stärker entlastet werden können. Konkret führt die VU ins Feld, in der Steuererklärung einen höheren Abzug für Kinder zu gewähren. Zudem sollen die Ausbildungskosten der Kinder, die den dualen Bildungsweg wählen ebenfalls abgezogen werden dürfen.

In erster Linie würden Besserverdiener entlastet

Das Ziel ihres Vorstosses beschreibt die VU damit, dass Geringverdiener und der untere Mittelstand entlastet werden sollen. Dass dieses Ziel aber tatsächlich erreicht würde, bezweifelten diverse Abgeordnete.

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(ds)

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