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Tempo 30 sorgt aktuell nicht nur in Planken für Diskussionsstoff. (Foto: Shutterstock)
Politik
Liechtenstein|29.11.2018

Planken: Vorschlag für Tempo 30 aktuell «kontraproduktiv»

PLANKEN/ESCHEN - Tempo 50, 40 oder doch 30? Der Gemeinderat in Planken hat sich am Dienstagabend seiner Beschwerde gegen die Verfügung des Amtes für Bau und Infrastruktur und mit dem Brief einiger Einwohner beschäftigt. Aber auch in Eschen-Nendeln wird aktuell diskutiert.

Tempo 30 sorgt aktuell nicht nur in Planken für Diskussionsstoff. (Foto: Shutterstock)

PLANKEN/ESCHEN - Tempo 50, 40 oder doch 30? Der Gemeinderat in Planken hat sich am Dienstagabend seiner Beschwerde gegen die Verfügung des Amtes für Bau und Infrastruktur und mit dem Brief einiger Einwohner beschäftigt. Aber auch in Eschen-Nendeln wird aktuell diskutiert.

Die andauernde Debatte um die Geschwindigkeitsbeschränkung in Planken war am Dienstag erneut Thema im Gemeinderat. Genauer gesagt: Der Brief von vier Plankner Einwohnerinnen, die für ihr Anliegen 113 Unterschriften gesammelt haben. Sie lehnen sowohl die vom Amt vorgeschriebenen 50 als auch die von der Gemeindeverwaltung angestrebten 40 Kilometer pro Stunde ab. Neben Tempo 50 seien nach Schweizer Recht innerorts nur Tempo 30 vorgesehen, so ihre Argumentation, weshalb sie eine Senkung des Ortstempos auf Tempo 30 fordern.

«Stimmungsmache vor Wahlen»

Der Gemeinderat habe den Brief zur Kenntnis genommen, erklärte Vorsteher Rainer Beck am Dienstag auf Anfrage. Er erachtet den Brief jedoch als nicht als zielführend. Die Verfasserinnen hätten sich offensichtlich nicht gut vorbereitet, denn sonst würden sie wissen, dass auch eine Beschränkung auf Tempo 30 wie schon bei Tempo 40 Antrag und Gutachten nach sich ziehen würde. «Ein solcher dritter Vorschlag ist aktuell kontraproduktiv und reine Stimmungsmache vor den Wahlen», so der Vorsteher. Schliesslich befinde man sich aktuell mitten in einem laufenden Beschwerdeverfahren gegen die «Tempo 50»-Verfügung des Amtes für Bau und Infrastruktur (ABI).

Eine Aussage, die seitens Jessica Briker, einer der vier Verfasserinnen des Briefes vehement zurückgewiesen wird. «Wenn er die Meinung von 113 Einwohnerinnen und Einwohnern als Stimmungsmache abstempelt gibt mir das zu denken», so Briker. Es sei kein «Schwarz gegen Rot»-Thema und sie handle auch nicht nach Wahlperioden. Ihr persönlich gehe es beim Wunsch nach Tempo 30 um die Sicherheit der Kinder in Planken, die ihr am Herzen liege. Dem schliesst sich mit Jessica Cavegn auch eine weitere Verfasserin an. Sei sei als Einwohnerin von Planken mit deutschem Pass nicht einmal wahlberechtigt. Ausserdem sei es allseits bekannt, dass die «Tempo 30»-Frage bei den Einwohnern schon länger bestehe und somit sicherlich keine Wahlkampfinitiative sei.

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(sa)

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