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Botschafter Daniel Ospelt, Richter Carlo Ranzoni, S.D. Erbprinz Alois und I.K.H. Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein, Guido Raimondi, Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR), Regierungsrätin Aurelia Frick und EGMR-Kanzleichef Roderick Liddell beim Besuch des EGMR. (Foto: Europarat)
Politik
Liechtenstein|27.11.2018 (Aktualisiert am 27.11.18 17:29)

Erbprinzenpaar und Regierungsrätin Frick besuchen Europarat

VADUZ - Am 23. November vor 40 Jahren ist Liechtenstein dem Europarat beigetreten. Aus Anlass des Jubiläums besuchten Erbprinz Alois und Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein sowie Regierungsrätin Aurelia Frick am Montag den Europarat und den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Strassburg.

Botschafter Daniel Ospelt, Richter Carlo Ranzoni, S.D. Erbprinz Alois und I.K.H. Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein, Guido Raimondi, Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR), Regierungsrätin Aurelia Frick und EGMR-Kanzleichef Roderick Liddell beim Besuch des EGMR. (Foto: Europarat)

VADUZ - Am 23. November vor 40 Jahren ist Liechtenstein dem Europarat beigetreten. Aus Anlass des Jubiläums besuchten Erbprinz Alois und Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein sowie Regierungsrätin Aurelia Frick am Montag den Europarat und den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Strassburg.

Mit dem Besuch der hochrangigen Delegation habe Liechtenstein die Bedeutung des Beitritts zum Europarat unterstrichen, der einen Meilenstein in der Geschichte der liechtensteinischen Aussenpolitik darstellt, wie die Regierung in ihrer Aussendung festhielt. Der Beitritt habe den Weg für eine aktive und unabhängige Aussenpolitik und für spätere Beitritte zu internationalen Organisationen und Abkommen geebnet.

Das Programm von  Erbprinz Alois, Erbprinzessin Sophie und Regierungsrätin Aurelia Frick in Strassburg umfasste laut Mitteilung einen offiziellen Besuch des Europarats, zu dem sie von Generalsekretär Thorbjørn Jagland empfangen wurden. Weitere Gespräche hätten mit Menschenrechtskommissarin Dunja Mijatovic und der Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarats, Liliane Maury Pasquier, stattgefunden. Bestimmende Themen seien die finanzielle und politische Situation der Organisation sowie der potenzielle Ausschluss Russlands aus dem Europarat gewesen.

Regierungsrätin Frick habe den Besuch ausserdem genutzt, um das Übereinkommen über Geldwäscherei sowie Ermittlung, Beschlagnahme und Einziehung von Erträgen aus Straftaten und über die Finanzierung des Terrorismus (Warschau-Konvention) zu unterzeichnen. Zudem habe sie eine Vereinbarung zu Liechtensteins Jubiläumsbeitrag in der Höhe von 100'000 Franken an den Aktionsplan zum Schutz von Migranten- und Flüchtlingskindern des Europarats unterzeichnet.

Zum Besuch am EGMR  sei die liechtensteinische Delegation von EGMR-Präsident Guido Raimondi, Kanzleichef Roderick Liddell und Richter Carlo Ranzoni empfangen worden. Abgerundet wurde das Programm laut Aussendung durch eine Besichtigung des Strassburger Münsters und der Altstadt sowie durch einen Jubiläumsempfang, den Botschafter Daniel Ospelt zu Ehren des Erbprinzenpaars gab. Diesem hätten auch Landtagspräsident Albert Frick und die liechtensteinische Landtagsdelegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats beigewohnt.

(ikr/red)

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