Von links: Christoph Frommelt, LSV-Präsident Alexander Ospelt und Martin Sprenger (Chef Nordisch). (Fotos: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|25.11.2018 (Aktualisiert am 25.11.18 14:48)

"Kein Plan B" - Skiverband zeigt sich enttäuscht

VADUZ - In der Zwei-Bar in Vaduz hatten sich der Liechtensteiner Skiverband (LSV) und weitere "Tour de Ski"-Befürworter getroffen, um die Abstimmung live zu verfolgen. Schon beim ersten negativen Resultat aus Planken war die Enttäuschung spürbar. Schlussendlich lehnte das Stimmvolk den Verpflichtungskredit mit 59,3 Prozent ab. Applaus gab es im "Zwei" aber trotzdem noch - als das Resultat von Vaduz bekannt wurde.

Von links: Christoph Frommelt, LSV-Präsident Alexander Ospelt und Martin Sprenger (Chef Nordisch). (Fotos: Michael Zanghellini)

VADUZ - In der Zwei-Bar in Vaduz hatten sich der Liechtensteiner Skiverband (LSV) und weitere "Tour de Ski"-Befürworter getroffen, um die Abstimmung live zu verfolgen. Schon beim ersten negativen Resultat aus Planken war die Enttäuschung spürbar. Schlussendlich lehnte das Stimmvolk den Verpflichtungskredit mit 59,3 Prozent ab. Applaus gab es im "Zwei" aber trotzdem noch - als das Resultat von Vaduz bekannt wurde.

«Natürlich sind wir enttäuscht, wir hatten das Gefühl, die Tour de Ski sei eine tolle Sache und eine Chance für das Land. Selbstverständlich akzeptieren wir den Entscheid des Stimmvolks", sagte LSV-Präsident Alexander Ospelt nachdem alle Resultate auf dem Tisch lagen. Ein Lichtblick: Zum Schluss wurde die "Tour de Ski" wenigstens in Vaduz als einzige Gemeinde knapp angenommen. "Das freut uns auf jeden Fall", so Ospelt.

Gleich schon am Anfang, als der LSV seine Pläne bekannt geben hatten, seien die Meinungen gemacht gewesen, erklärt der LSV-Präsident die Gründe für die Ablehnung. Das habe es besonders schwierig gemacht, das Liechtensteiner Stimmvolk noch umzustimmen. Ospelt: "Wir haben es leider nicht mehr geschafft, unsere sehr sachlichen Argumente allen näherzubringen." Nun möchten sich die Verantwortlichen mit der FIS treffen und die Situation besprechen. "Es gab aber in ersten Reaktionen zwar bereits Unterstützungszusagen, die 'Tour de Ski' in Liechtenstein trotzdem durchzuführen", so Alexander Ospelt, der jedoch davon ausgeht, dass die beiden Anlässe nun definitiv gestorben sind. "Bedanken möchte ich mich nichtsdestotrotz bei allen, die uns unterstützt haben."

Von links: LSV-Präsident Alexander Ospelt, LOC-Präsidentin Isabel Fehr, Christoph From­melt, Sportminister Daniel Risch und Martin Sprenger. (Foto: Michael Zanghel­lini)
(hm)

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