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EFTA-Generalsekretär Henri Gétaz, Gudlaugur Thor Thordarson (Island) , Aurelia Frick (Liechtenstein), Johann N. Schneider-Ammann (Schweiz) und Torbjørn Røe Isaksen (Norwegen). (Foto: EFTA)
Politik
Liechtenstein|23.11.2018 (Aktualisiert am 23.11.18 17:07)

EFTA-Staaten erweitern Freihandelsnetz

GENF/VADUZ - Am Freitag nahm Regierungsrätin Aurelia Frick am EFTA-Herbstministertreffen unter dem Vorsitz von Bundesrat Johann Schneider-Ammann in Genf teil. Laut Mitteilung habe sie zusammen mit ihren EFTA-Kollegen und dem indonesischen Handels- und Industrieminister eine Gemeinsame Ministererklärung über den Abschluss der Verhandlungen zu einem Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und Indonesien unterzeichnet.

EFTA-Generalsekretär Henri Gétaz, Gudlaugur Thor Thordarson (Island) , Aurelia Frick (Liechtenstein), Johann N. Schneider-Ammann (Schweiz) und Torbjørn Røe Isaksen (Norwegen). (Foto: EFTA)

GENF/VADUZ - Am Freitag nahm Regierungsrätin Aurelia Frick am EFTA-Herbstministertreffen unter dem Vorsitz von Bundesrat Johann Schneider-Ammann in Genf teil. Laut Mitteilung habe sie zusammen mit ihren EFTA-Kollegen und dem indonesischen Handels- und Industrieminister eine Gemeinsame Ministererklärung über den Abschluss der Verhandlungen zu einem Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und Indonesien unterzeichnet.

Regierungsrätin Frick hob laut Aussendung hervor, dass Indonesien als bevölkerungsmässig viertgrösste Volkswirtschaft ein wichtiger Freihandelspartner sei und das Abkommen grosses Potential für gegenseitigen Handel und Investitionen berge. Beim Abkommen mit Indonesien handele es sich nach denjenigen mit Singapur, Hongkong, Südkorea und den Philippinen bereits um das fünfte Freihandelsabkommen, welches in dieser wirtschaftlich wichtigen Region abgeschlossen werden konnte, hiess es weiter. Im Weiteren hätten die EFTA-Minister eine Zusammenarbeitserklärung mit Kosovo unterzeichnet, welche einen ersten Schritt in Richtung engerer Wirtschaftsbeziehungen darstelle. Die Minister Islands, Norwegens und der Schweiz hätten ausserdem mit Israel je ein bilaterales Landwirtschaftsabkommen unterzeichnen können, wobei jenes zwischen der Schweiz und Israel aufgrund des Zollvertrags auch auf Liechtenstein anwendbar sei. 

Regierungsrätin Frick und ihre EFTA-Kollegen hätten ferner ihr Engagement bekräftigt, die Verhandlungen mit Indien, Mercosur, Vietnam und Malaysia vorwärts bringen zu wollen. Zudem wolle man bereits bestehende Abkommen weiter ausbauen und modernisieren. Weitere wichtige Themen des Ministertreffens waren der Brexit und die Handelspolitik der USA sowie die Reform der Welthandelsorganisation.

Die Ministertrafen sich auch mit dem EFTA-Parlamentarierausschuss und dem EFTA-Konsultativkomitee, in welchem die Sozialpartner vertreten sind. Die Landtagsabgeordneten Elfried Hasler und Harry Quaderer vertraten Liechtenstein im Parlamentarierausschuss. Im Konsultativkomitee nahm Sigi Langenbahn, Präsident des Liechtensteinischen Arbeitnehmerverbandes, teil.

(ikr/red)

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