FBP-Bürgermeisterkandidat Manfred Bischof möchte sein Wissen, sein Können, seine Erfahrungen, sein Netzwerk und sein Wesen gerne und mit aller Kraft in den Dienst seiner Heimatgemeinde Vaduz stellen. (Fotos: Paul Trummer)
Politik
Liechtenstein|03.11.2018

Bürgermeisterkandidat Manfred Bischof: «Ich bin einer, der zusammenführt»

VADUZ - Gemeinsam mit dem zehnköpfigen Gemeinderatsteam wurde Manfred Bischof von der FBP als Kandidat ins Rennen um das Bürgermeisteramt von Vaduz geschickt. Das «Volksblatt» hat Manfred Bischof zum Gespräch gebeten, um Genaueres zu seiner Person und über seine Absichten zu erfahren.

FBP-Bürgermeisterkandidat Manfred Bischof möchte sein Wissen, sein Können, seine Erfahrungen, sein Netzwerk und sein Wesen gerne und mit aller Kraft in den Dienst seiner Heimatgemeinde Vaduz stellen. (Fotos: Paul Trummer)

VADUZ - Gemeinsam mit dem zehnköpfigen Gemeinderatsteam wurde Manfred Bischof von der FBP als Kandidat ins Rennen um das Bürgermeisteramt von Vaduz geschickt. Das «Volksblatt» hat Manfred Bischof zum Gespräch gebeten, um Genaueres zu seiner Person und über seine Absichten zu erfahren.

«Volksblatt»: Herr Bischof, mit Ewald Ospelt als Leitfigur von Vaduz mussten die einzelnen Gemeinderäte wie Sie nicht ständig im Rampenlicht stehen. Darum für alle, die Sie noch nicht kennen: «Wem ghörsch»?
Manfred Bischof: (lacht) «Dr Mama und am Papa!» Der Name Bischof ist eigentlich kein typisches Liechtensteiner Geschlecht. Meine Eltern Reinhilde und Ewald stammen ursprünglich aus Österreich und sind in den 60er Jahren, als die Industrie hier zu boomen begann, nach Liechtenstein gekommen – also lange bevor ich 1973 geboren wurde. Aufgewachsen bin ich zusammen mit meinem Bruder und meiner Schwester in Schaan. Seit 2006 wohne ich mit meiner Frau Sandra, die in Vaduz geboren und aufgewachsen ist, und Sohn Julian unmittelbar neben dem Roten Haus. Mit meinem 25-jährigen Engagement für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder Vaduz und der Wohnsitznahme fühle mich nun ganz als «Vadozner» und spüre dies auch jeden Tag aufs Neue, wenn ich durchs Städtle zur Arbeit gehe.

Vielleicht führt Sie der Weg nach den Gemeindewahlen im März 2019 ja in das Rathaus: Warum wollen Sie Bürgermeister werden?
Seit 2013 bin ich im Gemeinderat und seit 2015 auch Fraktionssprecher. Das heisst ich kenne die Gemeindeverwaltung und die Zusammenarbeit von Gemeinderat und Bürgermeister sehr gut. Mit Freude und viel Enthusiasmus übe ich meine Tätigkeit im Gemeinderat aus. Das Amt des Bürgermeisters ist nun die logische Fortsetzung meiner bisherigen Arbeit für die Gemeinde Vaduz. Es ist eine sehr interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit, die mit Blick auf das Tagesgeschäft viele Facetten bietet. Das mag ich. Bei meinem jetzigen Job im Amt für Bau und Infrastruktur als Stabsstellenleiter und als stellvertretender Amtsleiter ist dies auch so. Die Verbundenheit zu unserer Gemeinde und zur Politik, der verstärkte Kontakt mit Menschen und der Reiz für Neues haben mich aber schlussendlich bewogen, als Bürgermeister zu kandidieren.

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(hm)

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