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Unter dem LSV-Slogan «WirsindJa» diskutierten Befürworter und Gegner die Austragung der «Tour de Ski». (Foto: DF)
Politik
Liechtenstein|01.11.2018 (Aktualisiert am 01.11.18 11:44)

«Tour de Ski»: Befürworter und Gegner auf dem Podium

VADUZ - Die Regierung veranstaltete am Mittwochabend im Kunstmuseum eine Podiumsdiskussion. Unter dem LSV-Wahlkampfslogan «#WirsindJa» versammelten sich Sportminister Daniel Risch, Christoph Frommelt vom LSV, Bürgermeister Ewald Ospelt, Monika Gstöhl, Geschäftsführerin der Liechtensteinischen Gesellschaft für Umwelt (LGU) und DU-Gemeinderat Jack Quaderer vom Referendumskomitee, um über die «Tour de Ski» zu diskutieren. 

Unter dem LSV-Slogan «WirsindJa» diskutierten Befürworter und Gegner die Austragung der «Tour de Ski». (Foto: DF)

VADUZ - Die Regierung veranstaltete am Mittwochabend im Kunstmuseum eine Podiumsdiskussion. Unter dem LSV-Wahlkampfslogan «#WirsindJa» versammelten sich Sportminister Daniel Risch, Christoph Frommelt vom LSV, Bürgermeister Ewald Ospelt, Monika Gstöhl, Geschäftsführerin der Liechtensteinischen Gesellschaft für Umwelt (LGU) und DU-Gemeinderat Jack Quaderer vom Referendumskomitee, um über die «Tour de Ski» zu diskutieren. 

LSV-Präsident Alexander Ospelt und Constantin Frommelt (LSV) erklärten zunächst, worum es bei der «Tour de Ski» geht und warum es eine «riesige Chance» sei. Frommelt erklärte, warum die Sportveranstaltung nicht in Steg durchgeführt werde: So gebe es dort keine Infrastruktur und für die erwarteten 6000 Zuschauer sei Steg ebenfalls zu klein. Daher sei es sinnvoller, den Schnee ins Tal zu bringen. Ausserdem setzte er die Stromkosten für die Schneeproduktion ins Verhältnis, gleich viel Strom sei etwa für ein Länderspiel im Rheinparkstadion nötig.

In der anschliessenden Diskussion wiesen die Befürworter nochmals auf den grossen Werbeeffekt für Liechtenstein hin, der sich durch die Austragung – und Übertragung im Fernsehen – durch die «Tour de Ski» ergibt. Jack Quaderer zeigte sich skeptisch, ob eine «grüne Wiese» im Städtle dies zu leisten vermag. Frommelt vom LSV betonte jedoch, dass der Schnee derart kompakt sei, dass er nicht wegen ein paar Tage Fön schmelzen werde. 

Konzentriert hat sich die Diskussion vor allem auf ökologische Aspekte. Dass der LSV eine CO2-neutrale Veranstaltung durchführen will, begrüsste die LGU-Geschäftsführerin zwar. Im Umweltschutz stehe aber das Vermeiden von klimaschädlichem CO2 vor dem Reduzieren und Kompensieren. Es wäre also besser, die Umwelt nicht zu belasten. Ein klares Nein wollte sie aber nicht aussprechen – das hänge von verschiedenen Faktoren ab. 

Weitere Diskussionsgelegenheit am Dienstag

Am Dienstag, 6. November um 18 Uhr bietet sich eine Gelegenheit zur ausgewogenen Debatte über die «Tour de Ski»: Das «Volksblatt» veranstaltet im Schlösslekeller die Diskussionsveranstaltung «Uf an Punkt.». Constantin Frommelt vom Skiverband, Sportminister Daniel Risch, LGU-Geschäftsführerin Monika Gstöhl und Jack Quaderer vom Referendumskomitee wollen die Bürger über die Vor- und Nachteile informieren. Alle Bürger sind eingeladen mitzudiskutieren, Fragen zu stellen, ihre Meinung zu sagen.

(df)

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