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Aussenministerin Aurelia Frick und ihr deutscher Amtskollege Heiko Maas. (Foto: Felix Zahn)
Politik
Liechtenstein|12.10.2018 (Aktualisiert am 12.10.18 17:46)

Aurelia Frick trifft ihren deutschen Amtskollegen

VADUZ/BERLIN -  Wie die Regierung mitteilt, trafen am 12. Oktober die liechtensteinische Aussenministerin Frick und der deutsche Aussenminister Maas zu einem Arbeitsgespräch im Auswärtigen Amt in Berlin zusammen. Es war das erste offizielle bilaterale Treffen, seit Heiko Maas (SPD) im März den Posten des Aussenministers übernommen hatte.

Aussenministerin Aurelia Frick und ihr deutscher Amtskollege Heiko Maas. (Foto: Felix Zahn)

VADUZ/BERLIN -  Wie die Regierung mitteilt, trafen am 12. Oktober die liechtensteinische Aussenministerin Frick und der deutsche Aussenminister Maas zu einem Arbeitsgespräch im Auswärtigen Amt in Berlin zusammen. Es war das erste offizielle bilaterale Treffen, seit Heiko Maas (SPD) im März den Posten des Aussenministers übernommen hatte.

Ministerin Frick habe die Bedeutung einer engen Partnerschaft mit Deutschland für Liechtenstein unterstrichen, sei Deutschland doch neben der Schweiz und Österreich der wichtigste bilaterale Partner in Europa. Die beiden Länder würden auf den unterschiedlichsten Ebenen eng zusammenarbeiten. Die Kooperation reicht vom Austausch über finanzmarktpolitische und wirtschaftliche Fragen bis hin zu gemeinsamen Kultur- und Bildungsprojekten. Die gemeinsame Zugehörigkeit zum deutschen Sprach- und Kulturraum sowie die ähnlichen Zielsetzungen in multilateralen Organisationen wie den Vereinten Nationen seien zudem Grundpfeiler für ein vertrauensvolles Verhältnis, wie in der Aussendung hervorgehoben wird.

Aussenministerin Frick und Aussenminister Maas hätten beim Treffen gefordert, dass der Multilateralismus   in einer Zeit, die von Konflikten und Fragmentierungen geprägt sei, gestärkt wird. Dabei sei auch auf die wirtschaftlichen Bezugspunkte zu Deutschland aufmerksam gemacht worden, wie die von liechtensteinische Unternehmen geschaffenen rund 6000 Arbeitsplätze in Deutschland. Die Aussenminister hätten sich zudem über Europa und die Herausforderungen des Brexit unterhalten.

Besuch in Hamburg

Aussenministerin Frick nutzte ihren Aufenthalt in Deutschland aber auch für einen Besuch in Hamburg. Dort wohnte sie laut Aussendung einem Konzert des Liechtensteiner Ensemble Esperanza im Kleinen Saal der Elbphilharmonie bei. Daneben habe die Ministerin als Referentin an einem Aussenpolitischen Salon teilgenommen, der von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) gemeinsam mit dem Hamburger Abendblatt veranstaltet wurde. Unter dem Titel "Gute Nachbarschaft zur Europäischen Union - was heisst das für Liechtenstein?" habe die Ministerin die liechtensteinische Europapolitik skizzierte. Der Besuch in Hamburg wurde durch einen Höflichkeitsbesuch beim Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) abgerundet. Ausserdem habe sich Aussenministerin Aurelia Frick mit Abgeordneten des Bundestags getroffen. 

(ikr/red)

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