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Politik
Liechtenstein|06.09.2018 (Aktualisiert am 06.09.18 13:54)

"Patient Stiftung Personalvorsorge" soll weiter beobachtet werden

VADUZ - Der Landtag hat sich am Donnerstag dem Geschäftsbericht der Stiftung Personalvorsorge Liechtenstein für das Jahr 2017. Diese erhielt für ihre Arbeit viel Lob. Doch warnten mehrere Abgeordnete, dass die SPL noch einen langen Weg zur Genesung vor sich hat.

Seit der Teilausfinanzierung auf einen Deckungsgrad von 90 Prozent im Jahr 2014 konnte die Stiftung Personalvorsorge Liechtenstein (SPL) eine positive Entwicklung vorweisen. Und dies, obwohl in den vergangenen Jahren mehrere den Deckungsgrad belastende Massnahmen umgesetzt werden mussten. 2017 konnte die SPL auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Sie habe eine Rendite auf den Kapitalanlagen von 6.7 Prozent erzielen können, da sich die Finanzmärkte sehr gut entwickelten. Für 2017 wurde deshalb die Verzinsung des Altersguthabens der aktiv Versicherten von 1 Prozent im Vorjahr auf 2.5 Prozent erhöht. Gleichzeitig habe man die Vermögensverwaltungskosten sowie die Verwaltungskosten weiter senken können. Dadurch konnte 2017 ein Ertragsüberschuss von 54.1 Mio. Franken erzielt werden, was die bisherige Deckungslücke (Stiftungskapital) von 67.2 Mio. auf 13.2 Mio. Franken reduzierte. Dies trug zur Erhöhung des Deckungsgrades von 93.7 auf 98.8 Prozent bei. Für das laufende Jahr werden wird laut aktuellsten Berechnungen wegen schwacher Börsenentwicklungen ein etwas niedriger ausfallen (97.8 Prozent).

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(sa)

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