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Die Finanzminister der Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Luxemburg und Österreich: Ueli Maurer, Adrian Hasler, Olaf Schulze, Pierre Gramegna und Hartwig Loeger. (Foto: Thomas Imo/photothek.net)
Politik
Liechtenstein|24.08.2018 (Aktualisiert am 24.08.18 16:13)

Adrian Hasler trifft deutschsprachige Finanzminister

VADUZ - Am Freitag trafen sich die fünf deutschsprachigen Finanzminister zu einem Arbeitsgespräch in Hamburg. Im Rahmen dieses jährlich stattfindenden Treffens unterhielten sich die Herren über aktuelle finanz- und fiskalpolitische Themen.

Die Finanzminister der Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Luxemburg und Österreich: Ueli Maurer, Adrian Hasler, Olaf Schulze, Pierre Gramegna und Hartwig Loeger. (Foto: Thomas Imo/photothek.net)

VADUZ - Am Freitag trafen sich die fünf deutschsprachigen Finanzminister zu einem Arbeitsgespräch in Hamburg. Im Rahmen dieses jährlich stattfindenden Treffens unterhielten sich die Herren über aktuelle finanz- und fiskalpolitische Themen.

Zum traditionellen Treffen hatte in diesem Jahr der deutsche Bundesfinanzminister Olaf Scholz seine Finanzministerkollegen Hartwig Löger (Österreich), Bundesrat Ueli Maurer (Schweiz), Pierre Gramegna (Luxemburg) und Adrian Hasler (Liechtenstein) nach Hamburg eingeladen. Die Minister diskutierten unter anderem wirtschaftliche und politische Entwicklungen sowie internationale Regulierungs- und Steuerfragen. Ein Fokus wurde dabei auf die Auswirkungen des Brexits sowie die Besteuerung der international tätigen digitalen Unternehmen gelegt.

Liechtensteins Regierungschef Adrian Hasler wies darauf hin, dass sich aufgrund der zunehmenden Digitalisierung der Wirtschaft auch die Geschäftsmodelle ganzer Branchen verändere. Allfällige neue Standards zur Besteuerung der digitalen Wirtschaft sollten dabei möglichst global gelten und akzeptiert sein. "Neue Regelungen sollten die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft stärken und Rechtssicherheit schaffen", so Regierungschef Adrian Hasler. Im Bereich der Unternehmensbesteuerung erfülle Liechtenstein die massgebenden internationalen Standards. Er betonte, dass die Herstellung eines Level-Playing-Fields aber auch bedeute, dass Standards möglichst weltweit und gleichartig umgesetzt werden. Weiters sollen ungerechtfertigte Diskriminierungen für Unternehmen im grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr unterbunden werden.

(sb)

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