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FBP und VU verfügen weiterhin über die stabile Mehrheit im Landtag. (Symbolfoto: VB)
Politik
Liechtenstein|21.08.2018 (Aktualisiert am 21.08.18 16:49)

Nach DU-Turbulenzen: Koalition ist weiterhin stabil

VADUZ - Die Vorkommnisse in der DU-Partei hätten keinen Einfluss auf die Zusammenarbeit in der Koalition. Dies teilten FBP und VU in einem gemeinsamen Schreiben mit.

FBP und VU verfügen weiterhin über die stabile Mehrheit im Landtag. (Symbolfoto: VB)

VADUZ - Die Vorkommnisse in der DU-Partei hätten keinen Einfluss auf die Zusammenarbeit in der Koalition. Dies teilten FBP und VU in einem gemeinsamen Schreiben mit.

Die Parteipräsidenten Günther Fritz (VU) und Thomas Banzer (FBP). (Archivfoto: MZ)

Die Geschehnisse der vergangenen Tage im Zusammenhang mit dem Parteiausschluss von Erich Hasler aus der DU sowie dem darauffolgenden Parteiaustritt von Thomas Rehak und Herbert Elkuch sorgen für anhaltende Diskussionen. Unter anderem steht auch immer wieder die Frage nach der politischen Stabilität im Raum, wie die Fortschrittliche Bürgerpartei (FBP) und die Vaterländische Union (VU) in einer gemeinsamen Medienmitteilung schreiben. Die Koalitionspartner FBP und VU hätten diese Bedenken aufgenommen und sich am Montagabend zu Gesprächen getroffen. Dabei wurde von beiden Koalitionspartnern klar unterstrichen, dass die Vorkommnisse in der DU-Partei keinen Einfluss auf die Zusammenarbeit in der Koalition haben. FBP und VU verfügen auch nach den neuerlichen Parteiaustritten weiterhin über eine stabile Mehrheit im Landtag. "Die Kräfteverhältnisse zwischen Regierungskoalition und Opposition haben sich durch diese Parteiaustritte ebenfalls nicht verändert", schreiben die beiden Parteien. "Lediglich die Zusammensetzung der Opposition hat sich verändert, was für die politische Arbeit aber keine wesentliche Änderung bedeutet."

Vernüftiger Umgang untereinander

Sowohl die FBP wie auch die VU hoffen, dass die Spaltung der DU-Partei möglichst rasch in einer pragmatischen Weise geregelt werden kann, bzw. die sich dadurch ergebenden Fragen bald geklärt werden können und der Landtag sich wieder den anstehenden, wichtigen Sachthemen zuwenden kann. Dazu braucht es im Interesse des Landes insbesondere die Bereitschaft beider zerstrittenen Gruppierungen, vernünftig miteinander umzugehen.

(hm)

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