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Der Balzner Vorsteher Hansjörg Büchel informierte am Donnerstagabend über den geplanten Dorfplatz. (Foto: Nils Vollmar)
Politik
Liechtenstein|05.07.2018 (Aktualisiert am 05.07.18 22:12)

Balzers will seine Mitte neu gestalten

BALZERS - Im Rahmen von «Balzers Mitte» soll ein funktionaler Dorfplatz – mit einstöckiger Tiefgarage – realisiert werden. Vorsteher Hansjörg Büchel informierte gestern über das Projekt, für welches als nächstes ein Architekturwettbewerb startet.

Der Balzner Vorsteher Hansjörg Büchel informierte am Donnerstagabend über den geplanten Dorfplatz. (Foto: Nils Vollmar)

BALZERS - Im Rahmen von «Balzers Mitte» soll ein funktionaler Dorfplatz – mit einstöckiger Tiefgarage – realisiert werden. Vorsteher Hansjörg Büchel informierte gestern über das Projekt, für welches als nächstes ein Architekturwettbewerb startet.

Seit 2014 entwickelte die Gemeinde unter Einbezug der Bevölkerung Ideen und Projekte für das Balzner Zentrum rund um den Burghügel. Nun wird es um einen neuen funktionalen Dorfplatz konkreter, informierte Vorsteher Hansjörg Büchel gestern in der Aula der Primarschule. Zunächst galt es aber für den Gemeinderat ganz grundsätzliche Fragen zu klären. Gemeinsam mit den Städteplanern der Stauffer & Studach AG erkor man den rund 50 mal 40 Meter grossen Platz östlich der Gemeindeverwaltung bis hin zum Schwimmbad und zur Turnhalle zum geeigneten Standort – Platz sollte hier genügend vorhanden sein, hat doch der Lindaplatz in Schaan vergleichsweise «nur» 28 mal 45 Meter. Berücksichtigt worden seien auch immer die Ideen aus den Workshops von «Balzers Mitte», den Vereinsumfragen, dem Masterplan Zentrumsentwicklung und den Bebauungsreglement Fürstenstrasse, betonte Büchel.

Über oder unter der Erde parken?

Für Diskussionen im Gemeinderat habe aber vor allem die Frage nach einer Tiefgarage gesorgt. Zwar gebe es derzeit mit etwa 90 Parkplätzen genug. Büchel rechnet jedoch damit, dass der Bedarf in den nächsten Jahren eher zunehmen wird: Schliesslich soll die Burg Gutenberg intensiver genutzt werden, was Touristen anzieht. In der Fürstenstrasse sind grössere Baukörper mit Gewerbe geplant, welches wiederum Tages- und Kurzzeitparker mit sich bringt. Nicht zuletzt wächst auch die Bevölkerung. Bei einer Veranstaltung auf dem Platz seien die oberirdischen Parkierungsmöglichkeiten zudem blockiert, zählt Büchel die Überlegungen auf. Umgekehrt würde es Entlastung bringen, würde der öffentliche Verkehr durchs Zentrum geführt. Dies merkte auch ein Zuhörer an. Der Vorsteher erklärte jedoch, dass die LIEmobil immer wieder vorbringe, dass sie mit dem Umweg ins Zentrum Zeit verliere und so andere Anschlüsse verpasse. Eine Haltestelle sei zwar seitens der Gemeinde erwünscht, lasse sich aber nicht so schnell realisieren.

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(df)

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