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Der Balzner Vorsteher Hansjörg Büchel stellt sich der Wiederwahl. (Foto: ZVG)
Politik
Liechtenstein|24.03.2018

Erster Vorsteherkandidat steht fest: Der Balzner ist der Schnellste

BALZERS - Exakt ein Jahr vor den Gemeindewahlen 2019 macht der Balzner Vorsteher Hansjörg Büchel (FBP) seine Kandidatur publik. Nun beginnt der bunte Kandidaturreigen.

Der Balzner Vorsteher Hansjörg Büchel stellt sich der Wiederwahl. (Foto: ZVG)

BALZERS - Exakt ein Jahr vor den Gemeindewahlen 2019 macht der Balzner Vorsteher Hansjörg Büchel (FBP) seine Kandidatur publik. Nun beginnt der bunte Kandidaturreigen.

«Es war für mich von Anfang an klar, dass ich mich für mehr als eine Periode zur Verfügung stellen werde», so Hansjörg Büchel zu seiner frühen Bekanntgabe. Natürlich müsse man immer auch schauen, ob einem das Amt Spass mache und ob das Umfeld eine weitere Kandidatur auch mittrage. Dies sei gegeben. Dass es nun ein Jahr lang Dauerwahlkampf geben könnte, damit rechnet Hansjörg Büchel nicht. Aber die VU habe im vergangenen Jahr bereits angekündigt, einen Gegenkandidaten aufstellen zu wollen. Damit müsse man in dem Amt umgehen können, meint Büchel dazu sportlich.

Die Gemeindewahlen dürften auch in anderen Gemeinden spannend werden. Ebenfalls die zweite Periode wäre es für die Ruggeller Vorsteherin Maria Kaiser-Eberle (FBP), die bei den letzten Gemeindewahlen mit 50,4 Prozent der Stimmen das knappste Ergebnis eingefahren hatte. Ähnlich knapp ergatterte sich Christoph Beck (VU) in Triesenberg das Vorsteheramt, er kam ebenfalls als Newcomer auf rund 50,5 Prozent der Stimmen. Am festesten im Sattel sass bei den letzten Wahlen der Schaaner Vorsteher Daniel Hilti (VU). Niemand hatte es gewagt, den «alten Hasen» herauszufordern, so erreichte er komfortable 83 Prozent der Stimmen. Wie Freddy Kaiser (FBP, Mauren) und Norman Wohlwend (FBP, Schellenberg) ist Hilti breits die vierte Periode im Amt. Mit Abstand der dienstälteste Vorsteher ist Donath Oehri (VU). Er lenkt bereits seit 1995 die Geschicke in der Gemeinde Gamprin. Ob Donath Oehri erneut kandidieren wird, ist noch nicht bekannt. Bis zum Wahltag wird er seinen 60. Geburtstag hinter sich haben, das ordentliche Pensionsalter hat er dann also noch nicht erreicht. Allerdings hätte er Anspruch auf Überbrückungsgelder in der Höhe von maximal der Hälfte des zuletzt festgelegten Jahresgehalts. In seinem Fall würden diese bis zur Pensionierung reichen. Aber, ob er das will?

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Ruggells Vor­steherin Maria Kaiser-Eberle hatte bei den letzten Gemeindewahlen als Newcomerin mit 50,4 Prozent der Stim­men das knap­peste Ergebnis eingefahren. (Foto: Michael Zanghel...

Noch Zeit zur Kandidatensuche

Auch wenn nun der erste Kandidat im Rennen ist, müssen sich die anderen noch nicht beeilen. Bis Mitte Februar 2019 können die Kandidatenlisten bei der Regierungskanzlei abgegeben werden. Doch, wie die Parteien bereits im Januar gegenüber dem «Volksblatt» betont hatten, läuft die Kandidatensuche schon länger auf Hochtouren. Parteiübergreifend stellen die Ortsgruppen fest, dass sich die Suche anspruchsvoll gestaltet. Nach dem schlechten Abschneiden der Frauen bei den Landtagswahlen sei insbesondere die Suche nach Kandidatinnen schwieriger geworden, sagte die FBP-Ortsgruppenvorsitzende auch Schaan, Anja Meier-Eberle.

(dq)

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