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Regierungsrätin Aurelia Frick und Justizminister Jeff Sessions. (Foto: IKR)
Politik
Liechtenstein|15.03.2018 (Aktualisiert am 15.03.18 11:29)

Transatlantische Beziehungen: Frick auf Arbeitsbesuch in Washington

WASHINGTON - Während ihres Aufenthalts in Washington traf Regierungsrätin Aurelia Frick Justizminister Jeff Sessions, den stellvertretenden Handelsbeauftragten für Europa, Dan Mullaney, sowie hochrangige Vertreter des Aussenministeriums. Im Zentrum der Gespräche seien ein mögliches Doppelbesteuerungsabkommen sowie die Handelsbeziehungen mit den USA gestanden, so das Ministerium für Äusseres, Justiz und Kultur in seiner Aussendung.

Regierungsrätin Aurelia Frick und Justizminister Jeff Sessions. (Foto: IKR)

WASHINGTON - Während ihres Aufenthalts in Washington traf Regierungsrätin Aurelia Frick Justizminister Jeff Sessions, den stellvertretenden Handelsbeauftragten für Europa, Dan Mullaney, sowie hochrangige Vertreter des Aussenministeriums. Im Zentrum der Gespräche seien ein mögliches Doppelbesteuerungsabkommen sowie die Handelsbeziehungen mit den USA gestanden, so das Ministerium für Äusseres, Justiz und Kultur in seiner Aussendung.

Die USA sind einer der bedeutendsten Handelspartner Liechtensteins. Liechtensteinische Unternehmen haben laut Ministerium bisher mehr als 4000 Arbeitsplätze in den USA geschaffen. Regierungsrätin Frick tauschte sich als erste Vertreterin der liechtensteinischen Regierung mit einem Mitglied der neuen amerikanischen Regierung, Justizminister Jeff Sessions, aus. Hauptgesprächspunkt sei dabeir die Bekämpfung von Finanz- und Steuerkriminalität gewesen. Sessions und Frick hätten übereinstimmend festgestellt, dass die diesbezügliche Zusammenarbeit zwischen den USA und Liechtenstein ausgezeichnet funktioniere. Sie hätten auch hängige Fälle erläutert und ihre Bemühungen bekräftigt, diese einer raschen Erledigung zuzuführen, heisst es in der Aussendung weiter. Die Regierungsrätin habe die Gelegenheit ausserdem genutzt, um die Vorteile eines Doppelbesteuerungsabkommens zwischen den USA und Liechtenstein zu erläutern.

Intensivierung der Handelsbeziehungen

Auch im Arbeitsgespräch mit Dan Mullaney, stellvertretender Handelsbeauftragter für Europa und den Nahen Osten, habe Frick Liechtensteins Wunsch nach einem Doppelbesteuerungsabkommen Ausdruck verliehen. Ein weiteres wichtiges Thema sei der Handelsdialog zwischen den USA und den EFTA-Staaten gewesen. Dieser soll demnächst wieder aufgenommen und intensiviert werden. Mit der stellvertretenden Staatssekretärin für Europa und Eurasien, Elisabeth Millard, diskutierte Frick laut Aussendung die Auswirkungen des Brexit auf die USA und auf Liechtenstein.

(sa)

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