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Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz und Regierungschef Adrian Hasler (von links) in Wien. (Foto: ZVG)
Politik
Liechtenstein|08.03.2018 (Aktualisiert am 08.03.18 17:41)

Adrian Hasler trifft Sebastian Kurz zu Arbeitsbesuch in Wien

WIEN - Regierungschef Adrian Hasler traf am 8. März den österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz zu einem ersten offiziellen Besuch in Wien, wie das Ministerium für Präsidiales und Finanzen mitteilte.

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz und Regierungschef Adrian Hasler (von links) in Wien. (Foto: ZVG)

WIEN - Regierungschef Adrian Hasler traf am 8. März den österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz zu einem ersten offiziellen Besuch in Wien, wie das Ministerium für Präsidiales und Finanzen mitteilte.

In einem Arbeitstreffen seien schwerpunktmässig die freundschaftlichen bilateralen Beziehungen gewürdigt sowie europapolitische Themen besprochen worden. Weiters hätten sich die beiden Regierungschefs über die Chancen und Risiken der Digitalisierung sowie die Erfahrungen mit E-Government in den beiden Staaten ausgetauscht. "Wir konnten sowohl die bilateralen Beziehungen unser beider Länder als auch die Prioritäten für den EU-Ratsvorsitz Österreichs ausführlich besprechen. Der regelmässige Austausch ist gerade im derzeitigen Umfeld sehr wichtig und wertvoll", wird Hasler in der Mitteilung zitiert. Nach der Angelobung von Kurz als Bundeskanzler im Dezember 2017 trafen sich die beiden Regierungschefs erstmals zu einem offiziellen Arbeitstreffen. Liechtenstein und Österreich sind historisch und freundschaftlich auf das Engste verbunden. Die Beziehungen sind in über 40 Verträgen, dem EWR und Schengen verankert.

Regie­rungs­chef Adrian Hasler wird von Bundeskanzler Sebastian Kurz (rechts) in Wien begrüsst. (Foto: BKA/Dragan Tatic)

Hasler hielt fest, dass die aktuellen und zentralen Herausforderungen in Europa sowohl Liechtenstein als auch Österreich unmittelbar betreffen. In die Phase des EU-Ratsvorsitzes Österreichs fallen nicht nur die Weichenstellungen im Zusammenhang mit dem künftigen Verhältnis der EU zu Grossbritannien, sondern auch die sich daraus ergebenden Herausforderungen für die weitere Entwicklung der EU. "Wir sind an einer stabilen und wirtschaftlichen starken EU interessiert. Die EWR/EFTA-Staaten sind Teil des Binnenmarkts. Die Homogenität dieses gemeinsamen Marktes muss auch beim Austritt von Grossbritannien aus der EU bewahrt werden", hielt Regierungschef Adrian Hasler fest.

(red/ikr)

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