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Erbprinz Alois. (Archivfoto: MZ)
Politik
Liechtenstein|14.02.2018 (Aktualisiert am 14.02.18 16:49)

Erbprinz Alois: «Ja. Es war die richtige Entscheidung»

VADUZ - Der 14. Februar 2008 ist ein Tag, der auch für Erbprinz Alois unvergessen bleibt. Die Attacke auf Liechtenstein sei damals unfair gewesen und sie sei zur Unzeit gekommen. Inzwischen habe der Finanzplatz aber insgesamt grosse Schritte vorwärts gemacht.

Erbprinz Alois. (Archivfoto: MZ)

VADUZ - Der 14. Februar 2008 ist ein Tag, der auch für Erbprinz Alois unvergessen bleibt. Die Attacke auf Liechtenstein sei damals unfair gewesen und sie sei zur Unzeit gekommen. Inzwischen habe der Finanzplatz aber insgesamt grosse Schritte vorwärts gemacht.

 "Wir hatten im Rahmen des Projekts «Futuro» schon viele der dafür notwendigen Vorarbeiten geleistet und ein Zuwarten hätte uns nur geschadet."

Erbprinz Alois

«Volksblatt»: Durchlaucht, am 14. Februar 2008, just am Geburtstag Ihres Vaters, zogen sich dunkle Wolken über dem Finanzplatz Liechtenstein zusammen. Welche Erinnerungen haben Sie an den Tag und die Zeit danach?

Erbprinz Alois: Der 14. Februar war nicht nur der Geburtstag meines Vaters, sondern es war auch geplant, zu diesem Zeitpunkt die Ergebnisse des Projekts «Futuro» der Öffentlichkeit vorzustellen. Im Rahmen dieses Projektes hatten Vertreter von Staat und Wirtschaft zwei Jahre lang an einer Neuausrichtung des Finanzplatzes gearbeitet, vor allem auch im Hinblick auf einen Paradigmenwechsel beim Informationsaustausch in Steuerfragen. Angesichts dieser Vorarbeiten war die Attacke auf Liechtenstein nicht nur unfair, sondern sie kam auch zur Unzeit.

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