Volksblatt Werbung
Bildungsministerin Dominique Gantenbein kann nun dem Landtag die geforderte Schulbautenstrategie präsentieren. (Foto: Paul Trummer)
Politik
Liechtenstein|30.01.2018 (Aktualisiert am 30.01.18 17:24)

Sogar mit SZU II: Schulbautenstrategie ist fertig

VADUZ - Die Regierung hat am Dienstag die Schulraumplanung der Sekundarschulstandorte und -bauten (Schulbautenstrategie) zu Handen des Landtages verabschiedet, wie das Bildungsministerium mitteilte.

Bildungsministerin Dominique Gantenbein kann nun dem Landtag die geforderte Schulbautenstrategie präsentieren. (Foto: Paul Trummer)

VADUZ - Die Regierung hat am Dienstag die Schulraumplanung der Sekundarschulstandorte und -bauten (Schulbautenstrategie) zu Handen des Landtages verabschiedet, wie das Bildungsministerium mitteilte.

Die Strategie, welche dem Landtag als Entscheidungsgrundlage vorgelegt wird, baut auf der bestehenden Schulraumstruktur auf, berücksichtigt die bisherige politische Diskussion sowie die massgebenden Landtagsbeschlüsse in dieser Thematik und integriert qualitative sowie quantitative Leitlinien für eine zukunftsorientierte Schulraumgestaltung. «Es geht dabei darum, Schulraum für die nächsten Jahrzehnte zu schaffen, als optimale Lernumgebung für unsere Schülerinnen und Schüler», so die zuständige Bildungsministerin Dominique Gantenbein. Die Leitlinien, auf die sich die Regierung stützt, beschreiben Anforderungen, welche bei nachhaltigen Schulbauten aus pädagogischer, schulorganisatorischer, baulicher und baubetrieblicher Sicht in Zukunft erfüllt sein sollen.

"Es geht dabei darum, Schulraum für die nächsten Jahrzehnte zu schaffen."

Bildungsministerin Dominique Gantenbein

Im Zuge der Bewertung der bestehenden Standorte hat sich ergeben, dass an verschiedenen Standorten dringender Handlungsbedarf besteht, so die Regierung. Für die Zukunft müsse zusätzlicher bedarfsgerechter Schulraum geschaffen werden, welcher flexibel und multifunktional sein soll. Unter Berücksichtigung des Gesamtkontextes und der bisherigen politischen Beschlüsse wird im Rahmen der Schulbautenstrategie und im Sinne eines Zielbildes 2028 folgendes vorgeschlagen:

  • Ersatzbau des Traktes G beim Schulzentrum Mühleholz I, damit die Schüler der Realschule Schaan (St. Elisabeth) inkl. der Sportklassen in das SZM II integriert werden können und sowohl das SZM I als auch das SZM II über ein genügendes bedarfsgerechtes Raumangebot verfügen, welches den Leitlinien entspricht
  • Bau des vom Landtag im Jahr 2008 beschlossenen Schulzentrums Unterland II in Ruggell für die Ober- und Realschulkinder der Gemeinden Ruggell, Gamprin und Schellenberg sowie für die Lernenden der  Berufsmaturitätsschule (Vollzeit- und Teilzeitlehrgang)
  • Der im Schulzentrum Unterland in Eschen frei werdende Platz soll für das Freiwillige 10. Schuljahr und den IK-DaZ (Intensivkurs Deutsch als Zweitsprache) genutzt werden. 

Stimmt der Landtag der Strategie zu, werden für die vorgeschlagenen Massnahmen Finanzbeschlüsse ausgearbeitet und dem Landtag von der Regierung zur Beschlussfassung vorgelegt.

Wie weiter mit dem St. Elisabeth? Die Regierung schlägt einen Ersatzbau beim Schulzentrum Mühleholz I vor.
(ikr)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Politik
Liechtenstein|20.09.2019 (Aktualisiert am 20.09.19 20:34)
Katrin Eggenberger einstimmig vom FBP-Landesvorstand nominiert
Volksblatt Werbung