Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Politik
Liechtenstein|07.09.2018 (Aktualisiert am 07.09.18 12:56)

Kleiner Nachtrag zu den Nachtragskrediten

SCHAAN - Ein Kommentar von Chefredaktor Hannes Matt.

Es war doch etwas seltsam. Der Landtag hat die zusätzlichen 100 000 Franken für Rekrutierungen ohne grössere Diskussionen durchgewunken: Schliesslich braucht das Land gute Leute und das ist heutzutage nur mit «Assessments» möglich (keine Ahnung was das genau ist, aber es tönt sehr teuer). Andererseits wurden 80 000 Franken fürs gemeinsame Reisebudget der Regierung abgelehnt – aus fadenscheinigen Gründen.
Die Rechnung kam prompt: Jetzt musste die Aussenministerin Aurelia Frick ihre Reisen an die UNO-Generalversammlung oder ans Justizministertreffen abgesagen. Meines Erachtens gleicht das fast schon einer internationalen Lachnummer. Doch sind daran nur die Abgeordneten schuld? Ich finde: Aurelia Frick hätte auch ein wenig Unterstützung ihrer Regierungskollegen verdient – allen voran Daniel Risch, der lieber hierzulande nach dem Rechten geschaut und somit etwas von seinem Reisegeld hätte abgeben können. Denn wie man so mitbekommen hat, sind es insbesondere seine Ministerien, die frische Führungskräfte benötigen – dies auch mit Blick auf den Rekrutierungs-Nachtragskredit. Da kann der Herr Risch doch nichts dafür, meinen Sie? Es muss ja nicht zwingend an mangelnder Führungstärke des Regierungschef-Stellvertreters liegen – dass aber gerade langjährige und so verdiente Amtsleiter (wie vom ABI oder dem Amt für Volkswirtschaft) sowie weitere Mitarbeiter ihm noch nicht lange nach seinem Amtsantritt den Rücken kehren, macht doch ein klein wenig stutzig.

(hm)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Politik
Liechtenstein|07.09.2018 (Aktualisiert am 07.09.18 19:26)
Doppelte Staatsbürgerschaft: FBP möchte Sprachkriterien verschärfen
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung