(Archivfoto: MZ)
Politik
Liechtenstein|20.06.2018 (Aktualisiert am 11.09.18 16:44)

Radio L-Intendant will sich am Nachmittag gegenüber dem «Volksblatt» äussern

VADUZ - Was ist los bei Radio L? Diese Frage beschäftigt seit dem Morgen das Land. Inzwischen hat Radio-L-Intendant Martin Matter auf eine weitere Anfrage des "Volksblatts" reagiert.

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VADUZ - Was ist los bei Radio L? Diese Frage beschäftigt seit dem Morgen das Land. Inzwischen hat Radio-L-Intendant Martin Matter auf eine weitere Anfrage des "Volksblatts" reagiert.

Gravierende Vorwürfe

Die Vorwürfe in einem Schreiben aus dem Kreis der Mitarbeiter von Radio L gegen den Geschäftsführer sind gravierend (das "Volksblatt" berichtete online am Vormittag). Unter anderem wird ihm darin vorgeworfen, die Ausgaben des Senders nicht im Griff zu haben - insbesondere insofern, als Matter selbst gesagt haben soll, dass Radio L "kein Geld mehr habe". Auch Matters "Führungskompetenz und Vorbildfunktion" entsprächen nicht dem Verständnis des Verfassers des Briefes. Der Verfasser schreibt aber auch, dass der Verwaltungsrat des Senders dem Intendanten offenbar das Vertrauen ausgesprochen habe.

Matter nimmt am Nachmittag Stellung

Selbstverständlich hat sich das "Volksblatt" seit dem frühen Morgen bei Radio-L-Intendant Martin Matter um eine Stellungnahme bemüht. Dieser hat nun gegenüber dem "Volksblatt" zugesichert, im Laufe des Nachmittags zu den offenen Fragen und zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.

In Kürze dürfte die nichtöffentliche Sitzung des Landtags beginnen, in der auf Antrag des DU-Abgeordneten Harry Quaderer die Entwicklungen bei Radio L thematisiert werden sollen.

(hf)

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