Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Foto: ZVG
Politik
Liechtenstein|01.06.2018 (Aktualisiert am 13.06.18 15:53)

Medicnova-Verantwortliche: "Uns ist bewusst, dass wir hohe Verluste zu tragen hätten"

BENDERN - "Nach heutigen Berechnungen würde die Zusammenführung von Medicnova und LLS die Verluste beider Spitäler wettmachen, der gemeinsame Betrieb würde sogar ein positives Ergebnis ermöglichen." Das schreiben die Medicnova-Initianten in einem am Freitagvormittag verschickten Leserbrief.

Foto: ZVG

BENDERN - "Nach heutigen Berechnungen würde die Zusammenführung von Medicnova und LLS die Verluste beider Spitäler wettmachen, der gemeinsame Betrieb würde sogar ein positives Ergebnis ermöglichen." Das schreiben die Medicnova-Initianten in einem am Freitagvormittag verschickten Leserbrief.

Die Medicnova-Ärzte bemängeln in dem Leserbrief einmal mehr, dass sie mit Tarifen arbeiten müssten, die im Schnitt rund ein Drittel geringer seien, als die der Mitbewerber. "Man stelle sich vor, ein Selbständiger in einer anderen Branche, z.B. ein Schreiner oder Garagist, bekommt staatlich angeordnet ein Drittel weniger für seine Leistungen als die Mitbewerber. Das kann wirtschaftlich nicht funktionieren", ziehen die Ärzte den Vergleich, der allerdings vor Kritikern wenig Bestand haben dürfte, da sich das Gesundheitswesen nicht direkt mit anderen Bereichen der Privatwirtschaft vergleichen lässt.

Als Folge bliebe nur die Möglichkeit eines Verkaufs ins Ausland – es sei denn, man finde doch noch eine inländische Lösung. "Für uns als im Land verwurzelte Initianten hat die Weiterführung der Klinik im Rahmen einer liechtensteinischen Lösung oberste Priorität, schliesslich geht es darum, die medizinische Eigenversorgung in möglichst grossem Umfang zu sichern und die Wertschöpfung im Land zu mehren", halten die Medicnova-Initianten fest.

Plus-Artikel

Lies unsere digitalen Premiuminhalte

Sie erwarten 7 Absätze und 335 Worte in diesem Plus-Artikel.
(dq)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Politik
Liechtenstein|30.05.2018 (Aktualisiert am 13.06.18 16:03)
Medicnova-Verwaltungsratspräsident Marxer: «Ja, wir haben uns verkalkuliert»