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Parteipräsident Thomas Banzer: "Ich habe vom Parteiaustritt von Johannes Kaiser durch die Medien erfahren und seinen Entschluss zur Kenntnis genommen."
Politik
Liechtenstein|09.03.2018 (Aktualisiert am 09.03.18 18:31)

FBP-Präsident nimmt Austritt Kaisers zur Kenntnis

VADUZ - "Ich bedaure diesen Schritt des Abgeordneten Johannes Kaiser. Auch wenn seit einiger Zeit inhaltliche und persönliche Differenzen bestanden, so hoffte ich doch auf eine Annäherung." Mit diesen Worten reagierte FBP-Präsident Thomas Banzer auf den am Freitagnachmittag mitgeteilten Parteiaustritt des Abgeordneten Johannes Kaiser.

Parteipräsident Thomas Banzer: "Ich habe vom Parteiaustritt von Johannes Kaiser durch die Medien erfahren und seinen Entschluss zur Kenntnis genommen."

VADUZ - "Ich bedaure diesen Schritt des Abgeordneten Johannes Kaiser. Auch wenn seit einiger Zeit inhaltliche und persönliche Differenzen bestanden, so hoffte ich doch auf eine Annäherung." Mit diesen Worten reagierte FBP-Präsident Thomas Banzer auf den am Freitagnachmittag mitgeteilten Parteiaustritt des Abgeordneten Johannes Kaiser.

Der Parteiaustritt des Abgeordneten Johannes Kaiser hat sich seit längerem abgezeichnet. In den letzten Wochen hatte sich der parteiinterne Zwist deutlich zugespitzt. Seine Werte und Ideale weichten von jenen der Spitzenpolitiker der FBP ab, begründete Kaiser den Schritt am Freitagnachmittag und schrieb in einer Mitteilung von einer "inakzeptablen Intrige". Diesen Vorwurf weist Thomas Banzer in einer Mitteilung entschieden zurück: Johannes Kaiser spiele darauf an, dass der Fraktionssprecher Daniel Oehry ihn nicht zur Besetzung in die besondere Landtagskommission (BLK) vorgeschlagen habe. Kaiser orte darin ein konzertiertes Vorgehen gegen ihn persönlich. Vielmehr sei es der FBP Fraktion aber darum gegangen, dass neben der Sichtweise der Initianten eben auch eine andere Sichtweise in die BLK eingebracht worden wäre. Deshalb sei seitens der FBP eben nicht Johannes Kaiser, sondern ein anderes Mitglied der FBP Landtagsfraktion vorgeschlagen worden, erklärt Banzer. Er schreibt weiter: "Aber auch wenn sich die Tatsachen und Hintergründe, welche letztlich in diesem Entschluss mündeten, für mich anders präsentieren als dies von Johannes Kaiser ausgeführt wird, kann ich seinen Entschluss nachvollziehen und halte diesen aus seiner Perspektive gesehen für konsequent."

Das Parteipräsidium wird sich am Montagmittag anlässlich seiner Sitzung mit dem Parteiaustritt Kaisers befassen.

(dq)

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