Jens Dittmar beim Gespräch mit dem «Volksblatt» über seinen neuen Roman «Neulich in Bärwalde». (Foto: Michael Zanghellini)
Kultur
Liechtenstein|21.09.2022 (Aktualisiert am 21.09.22 18:22)

Doku-Drama: «Geplant war eine Zimmerreise»

BALZERS - Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen. Mit diesem Satz im Gepäck begibt sich Jens Dittmar auf eine Zeitreise und packte 300 Jahre Familiengeschichte in seinen neuen Roman. Auf der Reise sind die grossen historischen Wendepunkte auch zentral für die Familie, wie das «Volksblatt» beim Gespräch mit dem Autor erfuhr.
Jens Dittmar beim Gespräch mit dem «Volksblatt» über seinen neuen Roman «Neulich in Bärwalde». (Foto: Michael Zanghellini)
BALZERS - Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen. Mit diesem Satz im Gepäck begibt sich Jens Dittmar auf eine Zeitreise und packte 300 Jahre Familiengeschichte in seinen neuen Roman. Auf der Reise sind die grossen historischen Wendepunkte auch zentral für die Familie, wie das «Volksblatt» beim Gespräch mit dem Autor erfuhr.

«Volksblatt»: Herr Dittmar, ich habe Ihnen eine Zahl mitgebracht zum Gespräch. Es ist die 470. Können Sie damit etwas anfangen?

Jens Dittmar: 470? Nein, ich glaube nicht. Quersumme (überlegt). Nein. Mit der Zahl kann ich nichts anfangen.

Es ist eine Grammangabe, 470 Gramm schwer ist Ihr Buch ­ «Neulich in Bärwalde». Wie ist es ­damit inhaltlich – schwere Kost oder leichte Lektüre?

Auf jeden Fall leichter als mein erstes Buch, das viele erschreckt hat – nicht ohne Grund, dort habe ich den Leser etwas überfordert. Aber mit jedem Buch bin ich freundlicher geworden.

Ich habe noch eine Zahl, die Seite 245 Ihres Buchs, die ich zufällig ­aufgeschlagen habe. Da kommt ein Niels vor. Und der legendäre Ted Scapa. Es geht unter anderem um die Fremdenpolizei und das Verlagswesen in der Schweiz und in Deutschland. Das klingt für mich nach Ihrer eigenen Biografie?

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(eg)

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