Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Keine einfache Zeit in den Zeiten des Lockdowns macht Christian Hemmerle als Präsident des Liechtensteinischen Blasmusikverbands mit. (Foto: Paul Trummer)
Kultur
Liechtenstein|28.11.2020 (Aktualisiert am 28.11.20 08:09)

Hemmerle: «Mitgliedervereine sind eingebunden in das Gemeindeleben»

VADUZ - Seit Wochen und Monaten ist es in den Probelokalen der hiesigen Blasmusiken ruhig, auch das Verbandsmusikfest und die Jahreskonzerte wurden abgesagt. Das «Volksblatt» hat sich mit dem Verbandspräsidenten Christian Hemmerle zur aktuellen Situation und über Aussichten unterhalten.

Keine einfache Zeit in den Zeiten des Lockdowns macht Christian Hemmerle als Präsident des Liechtensteinischen Blasmusikverbands mit. (Foto: Paul Trummer)

VADUZ - Seit Wochen und Monaten ist es in den Probelokalen der hiesigen Blasmusiken ruhig, auch das Verbandsmusikfest und die Jahreskonzerte wurden abgesagt. Das «Volksblatt» hat sich mit dem Verbandspräsidenten Christian Hemmerle zur aktuellen Situation und über Aussichten unterhalten.

«Volksblatt»: Herr Hemmerle, Hand aufs Herz, was vermissen Sie mehr – die Proben oder das Bier danach?

Christian Hemmerle: Beides (lacht). Die Probe und das Bier danach. Das gehört dazu, wenn man nach der Probe noch zusammensitzen kann, was allerdings in den vergangenen Monaten schwierig war und ist. Auch wenn geprobt wurde, das Bier danach mussten wir auslassen, da haben wir uns an die Vorgaben der Regierung gehalten.

Bleiben wir beim Ernst der Sache. Es finden momentan wegen Corona kaum Proben statt, manche treffen sich in kleinen Gruppen.

Es ist so, dass einige Vereine den Probenbetrieb komplett eingestellt haben. Sie haben nichts mehr zu tun, können keine Auftritte wie geplant machen. Aber es gibt auch andere, die zum Beispiel an Weihnachten die Messen musikalisch begleiten. Es ist auch so, dass dort meist nicht die ganze Harmoniemusik auftritt und so die Proben mit einer kleinen Formation stattfinden, die spielen wird. Das Proben in kleinen Gruppen wird auch praktiziert, damit – falls man dann doch kurzfristig einen kleinen Auftritt haben kann – man nicht bei null anfangen muss. Da denke ich an ein kurzes Aufspielen zum Beispiel vor einem Altersheim oder bei der Kirche.

Christian Hemmerle im Gespräch mit dem «Volksblatt». (Foto: Paul Trum­mer)

Kann man Blasmusik auch alleine üben?

Plus-Artikel

Lies unsere digitalen Premiuminhalte

Sie erwarten 22 Absätze und 1665 Worte in diesem Plus-Artikel.
(eg)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Kultur
Liechtenstein|gestern 20:59 (Aktualisiert gestern 22:26)
Benjamin Quaderer: «Schreiben kann ich zum Glück immer»
Volksblatt Werbung