Johannes Inama vom Küefer-Martis-Huus in Ruggell freut sich nicht nur über die Ausstellungsreihe «Der Stand der Dinge», sonder auch über die dadurch ermöglichte Unterstützung der heimischen und regionalen Künstler. (Foto: Paul Trummer)
Kultur
Liechtenstein|01.10.2020

Inama: «Die Leben­dig­keit des Kunst­schaf­fens sichtbar zu machen»

RUGGELL - Mit «Der Stand der Dinge» wird nicht nur der Besuch einer Ausstellungsreihe ermöglicht, es ist auch eine aktive Unterstützungsaktion für Kunstschaffende, wie Johannes Inama vom Küefer-Martis-Huus dem «Volksblatt» erklärt.

Johannes Inama vom Küefer-Martis-Huus in Ruggell freut sich nicht nur über die Ausstellungsreihe «Der Stand der Dinge», sonder auch über die dadurch ermöglichte Unterstützung der heimischen und regionalen Künstler. (Foto: Paul Trummer)

RUGGELL - Mit «Der Stand der Dinge» wird nicht nur der Besuch einer Ausstellungsreihe ermöglicht, es ist auch eine aktive Unterstützungsaktion für Kunstschaffende, wie Johannes Inama vom Küefer-Martis-Huus dem «Volksblatt» erklärt.

«Volksblatt»: Herr Inama, es ist schon eine spezielle Herausforderung, momentan Ausstellungen zu machen. Wie erging es Ihnen in letzter Zeit?

Johannes Inama: Es hat zwei Seiten gehabt bei mir. Einerseits finde ich, dass in solchen Ausnahmesituationen mit den kulturellen Angeboten schon auch ein wenig zurückgetreten werden kann und die elementaren Dinge des Lebens eher Beachtung finden dürfen und wir die vielleicht doch weniger überlebensnotwendige Sache sind. Aber andererseits hat man trotzdem gespürt, dass im Laufe des Lockdowns die Begegnung mit kulturellen und künstlerischen Dingen fehlt, gerade wenn es länger dauert. Ich bin irgendwie gespalten zwischen diesen beiden Polen, sehe schon auch, dass Kunst in der jetzigen Lebenslage nicht für alle wichtig ist. Aber für mich als kulturell interessierter Mensch ist es doch sehr wichtig. Da sind zwei Personen, die in mir kämpfen, ich bin als 50-Prozent-Angestellter in einer Kulturinstitution in einer privilegierten Situation – obwohl ich in meinen anderen 50 Prozent als Selbstständiger auch einen völligen Einbruch erlebt habe. Aber mir ist sehr bewusst, dass es viele Leute im Kulturbereich gibt, die das weit härter trifft.

Was wäre denn im Normalfall das weitere Ausstellungsprogramm gewesen?

Plus-Artikel

Lies unsere digitalen Premiuminhalte

Sie erwarten 18 Absätze und 1127 Worte in diesem Plus-Artikel.
(eg)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Kultur
Liechtenstein|gestern 10:30
Musi­ka­li­sche Offen­ba­rung auf nackten Füssen
Volksblatt Werbung