Mit der Aufnahme der Ausstellungstätigkeit ging für die Kulturbeauftragte der Gemeinde Triesen, Petra Büchel, die Zeit des Wartens zu Ende. (Foto: M. Zanghellini)
Kultur
Liechtenstein|26.09.2020 (Aktualisiert am 26.09.20 10:18)

«Es ist eine Begeg­nung mit Kunst und mit Men­schen aus Triesen»

TRIESEN - Seit einer Woche sind im Kulturzentrum Gasometer Kunstschaffende zu Gast, die mit Triesen in Verbindung stehen. Das «Volksblatt» hat sich mit Petra Büchel über das Werden der Ausstellung «Home Grown» unterhalten.

Mit der Aufnahme der Ausstellungstätigkeit ging für die Kulturbeauftragte der Gemeinde Triesen, Petra Büchel, die Zeit des Wartens zu Ende. (Foto: M. Zanghellini)

TRIESEN - Seit einer Woche sind im Kulturzentrum Gasometer Kunstschaffende zu Gast, die mit Triesen in Verbindung stehen. Das «Volksblatt» hat sich mit Petra Büchel über das Werden der Ausstellung «Home Grown» unterhalten.

«Volksblatt»: Frau Büchel, wie war es für Sie, als letzte Woche nach dem langen Stillstand wieder eine Ausstellung eröffnet wurde?

Petra Büchel: Sehr schön! Es war eine lange Wartezeit. Es war einfach nur wunderbar, wieder eine Ausstellung zu eröffnen. Es war eine neue, ungewohnte Form der Eröffnung, aber wir mussten schauen, wie und was geht. Und es ging gut.

Gab es spezielle Momente?

Ich war gespannt darauf, wie eine Ausstellungseröffnung ohne das übliche Ritual einer Vernissage funktioniert. Mit 14 Ausstellenden ist es schwierig, die durch die Corona-Massnahmen beschränkte Besucherzahl einzuhalten. Darum der Entscheid, die Eröffnung über das ganze vergangene Wochenende hinzuziehen, von Freitagnachmittag bis Sonntagabend. Was passiert ist, ist, dass vermehrt Gespräche stattgefunden haben. Wie schon auf der Einladungskarte angekündigt und es auch meine Hoffnung war – die Werke standen im Mittelpunkt. Die Besucher standen vor den Arbeiten, sprachen darüber und kamen mit den Künstlern ins Gespräch. Eine Vernissage ist immer ein sozialer Anlass, diesmal war es anders, es war vielleicht sogar wertiger. Man geht in solchen Zeiten auch mit einer gewissen Anspannung an die Sache. Dass sich diese so schön gelöst hat, hat mich sehr gefreut.

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(eg)

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