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Als Co-Kuratorin zur Ausstellung «Parlament der Pflanzen» ist Annett Höland verantwortlich für den Projektraum und stark eingebunden in die Planung, Koordination und Kommunikation mit den Kooperationspartnern. (Foto: Michael Zanghellini)
Kultur
Liechtenstein|23.09.2020 (Aktualisiert am 23.09.20 17:47)

Ein Raum für Ideen, die entstehen, wachsen und wieder entschwinden

VADUZ - Der Seitenlichtsaal ist im Rahmen der Ausstellung «Parlament der Pflanzen» ein wandelnder und wachsender Projektraum, der die unmittelbare Aussenwelt mit Fragestellungen der Kunst verbindet. Das «Volksblatt» hat mit Annett Höland darüber gesprochen.

Als Co-Kuratorin zur Ausstellung «Parlament der Pflanzen» ist Annett Höland verantwortlich für den Projektraum und stark eingebunden in die Planung, Koordination und Kommunikation mit den Kooperationspartnern. (Foto: Michael Zanghellini)

VADUZ - Der Seitenlichtsaal ist im Rahmen der Ausstellung «Parlament der Pflanzen» ein wandelnder und wachsender Projektraum, der die unmittelbare Aussenwelt mit Fragestellungen der Kunst verbindet. Das «Volksblatt» hat mit Annett Höland darüber gesprochen.

«Volksblatt»: Frau Höland, der Projektraum zu «Parlament der Pflanzen» ist rund zwei Monate vor der eigentlichen Ausstellung geöffnet worden. Wieso das?

Annett Höland: Die Coronasituation hat auch im Museum so einiges durchgewirbelt. Wir hätten eigentlich Anfang Juni eröffnet. Vieles war geplant und aufgegleist und so startet der Projektraum früher, einige Veranstaltungen haben nun schon vor der Ausstellungseröffnung stattgefunden. Vom geplanten grossen Sommerfest anlässlich des Kunstmuseum-Geburtstags in Zusammenarbeit mit der Kunstschule Liechtenstein blieb dann noch die Abschlussausstellung des Vorkurses. Aber anstatt eine Pause zu machen und auf die Ausstellung zu warten, haben wir weitergemacht, haben die ursprünglich schon geplanten Aktivitäten fortgesetzt. So ist eine Art Einführung in «Parlament der Pflanzen» vorgezogen worden. Auf der anderen Seite reden wir von Pflanzen, von der Botanik. Viele Veranstaltungen und Workshops sind im Aussenraum geplant, der Sommer ist eine spannende Zeit, vieles wächst und gedeiht, diese Zeit wollten wir nicht verlieren. Für mich erscheint die aktuelle Situation auch passend zum Thema der Ausstellung: die Natur steht nie still. Nur weil wir daheimbleiben mussten, ging draussen trotzdem alles weiter. Diesen Aspekt haben wir in einer Form auf den Projektraum übertragen.

«Für mich ist all das jetzt aber auch sehr passend zur Ausstellung und zum Thema, weil die Natur einfach weitermacht.»

Annett Höland

Sie sind als Kuratorin für den Projektraum verantwortlich. Was waren Ihre Aufgaben?

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(eg)

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