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Die Konservatorin Christiane Meyer-Stoll ist von Ferdinand Nigg und der Ausstellung begeistert. (Foto: Michael Zanghellini)
Kultur
Liechtenstein|07.12.2019

«Der bedeutendste Künstler der Moderne, den Liechtenstein hat.»

Vaduz - Meister der Moderne Erstmals zeigt das Kunstmuseum eine Auswahl aus dem umfangreichen Ferdinand Nigg-Konvolut der Sammlung Barbey-Schlegel. Das «Volksblatt» hat sich mit der Kuratorin Christiane Meyer-Stoll darüber unterhalten..

Die Konservatorin Christiane Meyer-Stoll ist von Ferdinand Nigg und der Ausstellung begeistert. (Foto: Michael Zanghellini)

Vaduz - Meister der Moderne Erstmals zeigt das Kunstmuseum eine Auswahl aus dem umfangreichen Ferdinand Nigg-Konvolut der Sammlung Barbey-Schlegel. Das «Volksblatt» hat sich mit der Kuratorin Christiane Meyer-Stoll darüber unterhalten..

Immer wieder taucht Ferdinand Nigg im Kunstmuseum auf. Was ist der aktuelle Anlass?

Christiane Meyer-Stoll: Wir richteten 2015 eine grosse Retrospektive zum 150. Geburtstag von Ferdinand Nigg aus, die in enger Zusammenarbeit mit der Prof. Ferdinand Nigg und der Kanonikus Frommelt Stiftung entstand. Ein Ergebnis dieser Ausstellung war, dass einzelne Werke der Sammlung Barbey-Schlegel das erste Mal zugänglich waren. Wir durften Arbeiten ausleihen und kümmerten uns auch restauratorisch um Werke der Sammlung. Man hatte damals nach dem Tod der Stifterin schon überlegt, was mit der Sammlung passieren soll und über eine Dauerleihgabe nachgedacht. Wir übernahmen sie nun als Dauerleihgabe und können sie erstmals zeigen. Unser Wunsch war von Anbeginn, sie parallel zur Jubiläumsausstellung «Liechtenstein. Von der Zukunft der Vergangenheit» zu zeigen. Auch die Ausstellungstitel machen die Vernetzung der Ausstellungen sichtbar, heisst es bei Nigg doch «Das Zerfliessen der Zukunft in die Vergangenheit».

Kommen wir zur Ausstellung. Sind alle Arbeiten aus der Sammlung Barbey-Schlegel?

Ja, alles, was wir hier zeigen, ist aus der Sammlung, aber es ist eine Auswahl. Die grossen Stickereien sind überwiegend hier zu sehen, und von den Papierarbeiten etwa die Hälfte. Es gibt rund 140 Papierarbeiten, dann aber auch noch Stoffe und Spitzen aus der Stick- und Textilsammlung. Also es gibt wirklich noch Weiteres zu entdecken.

Christiane Meyer-Stoll freut sich über die Fülle an Arbeiten von Ferdinand Nigg in der Sammlung Barbey-Schlegel. (Foto: Michael Zanghel­lini)

Was macht diese Sammlung so speziell?

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(eg)

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