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Karl Gassner im Gespräch über die Tangente - über 40 Jahre Vereinsgeschichte gibt es viel zu berichten. (Foto: Michael Zanghellini)
Kultur
Liechtenstein|26.09.2019

«Es macht sich mittlerweile halt gut, wenn man in der Tangente gespielt hat»

ESCHEN - War es früher Musik und Kunst, widmet sich die Tangente heute «nur» noch der Musik. Anlässlich des 40. Geburtstag hat sich das «Volksblatt» mit Mitgründer und Heimatgeber Karl Gassner getroffen.

Karl Gassner im Gespräch über die Tangente - über 40 Jahre Vereinsgeschichte gibt es viel zu berichten. (Foto: Michael Zanghellini)

ESCHEN - War es früher Musik und Kunst, widmet sich die Tangente heute «nur» noch der Musik. Anlässlich des 40. Geburtstag hat sich das «Volksblatt» mit Mitgründer und Heimatgeber Karl Gassner getroffen.

«Volksblatt»: Herr Gassner, was sagt Ihnen der 15. September 1979?

Karl Gassner: Der 15. September 1979 – das war der Beginn der Tangente. Da haben wir angefangen und unsere Idee, die wir schon vorher gepflegt haben, realisiert. Das Haus war fertiggestellt, der Raum war da, wir hatten alles was es für den Betrieb gebraucht hat.

Beginnen wir aber noch früher. Sie sind in Schaan als Sohn eines Lehrers aufgewachsen. Eine prägende Zeit für Sie?

Nicht wirklich, ich kann mich auch nicht so daran erinnern. Aber eines ist noch sehr präsent: Als kleiner Bub, so mit fünf Jahren, habe ich mir mit einer Säge ins Knie geschnitten, eine Operation folgte, die Narbe habe ich heute noch. Da hat man mich dann in einem «Schesawaga» rumgeschoben, weil ich nicht laufen konnte (lacht). Ich habe damals viel gebastelt, mit Holz, Metall, später dann mit Elektronik. Aber ich habe nicht mehr viele Erinnerungen.

Hat die Familie Ihre Berufswahl beeinflusst?

Gar nicht, überhaupt nicht. Begonnen habe ich nach der Matura an der ETH Elektrotechnik zu studieren, ich wollte eine Starkstromausbildung machen. Auch mit dem Wissen, dass es bei den LKW einen Job gäbe. Just als ich mitten im Studium war, wurde jemand für genau diese Arbeit eingestellt, ich war irgendwie frustriert und habe dann gewechselt. Ich bin an die Uni und habe das Sekundarlehrerstudium begonnen. Ich bin heute froh, diesen Wechsel gemacht zu haben. Der Hammer war aber, dass die Stelle bei den LKW praktisch mit meinem Studienabschluss wieder freigeworden wäre (lacht).

Sie haben in Zürich studiert. Das war doch ungefähr die Zeit der Studentenrevolten…

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