Thomas Beck ist einer der vier Schauspieler in "Identität Europa". (Foto: ZVG/Ilja Messe)
Kultur
Liechtenstein|16.09.2019 (Aktualisiert am 16.09.19 15:51)

«Identität Europa» – Gelungene Uraufführung im TAK hinterliess Fragen

SCHAAN - Acht Autoren, acht Länder, acht Perspektiven, drei Theater, zwei Regisseure und vier Schauspieler. Die TAK-Premiere des überaus anspruchsvollen Schauspiels «Identität Europa» kam beim Publikum sehr gut an, sorgte jedoch für regen Diskussionsstoff.

Thomas Beck ist einer der vier Schauspieler in "Identität Europa". (Foto: ZVG/Ilja Messe)

SCHAAN - Acht Autoren, acht Länder, acht Perspektiven, drei Theater, zwei Regisseure und vier Schauspieler. Die TAK-Premiere des überaus anspruchsvollen Schauspiels «Identität Europa» kam beim Publikum sehr gut an, sorgte jedoch für regen Diskussionsstoff.

Das Ziel der Uraufführung des Schauspiels «Identität Europa» wurde erreicht, indem nach der Premiere überaus angeregt und durchaus kontrovers über die acht dargestellten individuellen Perspektiven diskutiert wurde. «Gibt es eine europäische Identität?», die Frage blieb offen. Die Antwort im Hinblick auf Europa könnte vielleicht gemäss­ dem Buchtitel des Philosophen Richard David Precht lauten: «Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?» Der Eigenproduktion des TAK in Koproduktion mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar und Les Théâtres de la Ville de Luxembourg ging ein langer Entstehungsprozess voraus, umso glücklicher waren die Gesichter aller Beteiligten nach der Premiere, die vom TAK-Publikum begeistert bejubelt wurde. 

Christiani Wetter war zum drit­ten Mal an einer Spielzeiteröf­fnung auf der TAK-Bühne. (Foto: ZVG/Ilja Messe)

Die Liechtensteiner Regisseurin Katrin Hilbe und der luxemburgische Regisseur Rafael David Kohn erarbeiteten mit den Dramaturgen Jan Sellke (TAK) und Beate Seidel (Weimar) acht Texte von acht Autoren aus acht Ländern mit deren divergierenden Blicken auf europäische Problemlagen. Ein Netzwerk, dass sich auch beim Bühnenbild widerspiegelte. Alexander Grüner (Weimar) entwarf neben den stimmigen Kostümen einen «Spielapparat» mit durchzogenen Gitterlinien – durchwoben, dazwischen, ab- und angrenzend, zerbrechlich wirkend und dennoch sehr dehnbar.

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