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Obwohl die reguläre Zeit von Werner Casty als Lehrer und Co-Direktor der Kunstschule Liechtenstein abgelaufen ist, ist er mit dem Bildungsinstitut weiterhin sehr verbunden.  (Foto: Michael Zanghellini)
Kultur
Liechtenstein|29.07.2019 (Aktualisiert am 29.07.19 15:13)

«Die Tages­klasse an der Kunst­schule ist mir schon sehr ans Herz gewachsen»

Nendeln - Kunst war für Werner Casty immer schon ein echtes Bedürfnis. Im Gespräch mit dem «Volksblatt», bei dem auch die Kursteilnehmerin Corina Nardin-Marxer anwesend war, berichtet er über Kunst und Schule und wer davon profitieren kann. 

Obwohl die reguläre Zeit von Werner Casty als Lehrer und Co-Direktor der Kunstschule Liechtenstein abgelaufen ist, ist er mit dem Bildungsinstitut weiterhin sehr verbunden.  (Foto: Michael Zanghellini)

Nendeln - Kunst war für Werner Casty immer schon ein echtes Bedürfnis. Im Gespräch mit dem «Volksblatt», bei dem auch die Kursteilnehmerin Corina Nardin-Marxer anwesend war, berichtet er über Kunst und Schule und wer davon profitieren kann. 

«Volksblatt»: Wir sind hier in einem grossen Unterrichtsraum der Kunstschule. Wie fühlen Sie sich hier als ehemaliger Co-Direktor und Lehrer?

Werner Casty: Grundsätzlich fühle ich mich sehr wohl, weil so nahe an der Sache zu sein, finde ich mindestens so spannend, wie im Büro zu sitzen am Computer. Eigentlich ist es sogar der spannende Teil, wenn man so am Leben, am Puls der Kunstschule ist. 

Und wie geht es einer Schülerin? Sie besuchen ja die Tagesklasse, Frau Nardin-Marxer.

Corina Nardin-Marxer: Ich habe beim Reinkommen in den Raum gemerkt, dass es etwas in mir auslöst. Es regt mich an, sofort etwas zu tun, mich kreativ zu betätigen, etwas zu gestalten. 

«Lange wusste ich aber nicht, was Kunst ist und bedeutet, mit der Zeit bin ich dann aber darauf gestossen.»

Werner Casty

Herr Casty, wie und wo sind Sie damals zur Kunst gekommen?

Werner Casty: Eine meiner frühesten Erinnerungen ist, dass wir zu Hause Wilhelm-Busch-Bücher hatten. All diese Märchen von Busch mit den Bildern, die ich dann abgezeichnet habe. Das war, glaub ich, mein frühestes Erlebnis, in irgendeiner Form mit Kunst in Berührung zu kommen. Ich habe einfach gerne gezeichnet, habe auch immer gezeichnet. Lange wusste ich aber nicht, was Kunst ist und bedeutet, mit der Zeit bin ich dann aber darauf gestos-sen. Vom Elternhaus her war auch kein direkter Zugang zur Kunst. Mein Vater allerdings, er war Möbelschreiner, er konnte aber aus dem Kopf neue Möbel bauen. Insofern hatte er sicher gestalterische Ideen gehabt. Ich habe mich dann weiterentwickelt und wusste, dass ich in eine gestalterische Richtung gehen möchte.

Haben Sie dann eine Ausbildung gemacht in Kunst?

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