(Foto: Michael Zanghellini)
Kultur
Liechtenstein|06.06.2019 (Aktualisiert am 06.06.19 21:50)

Aktion! Interaktion! Erleben! - Arte Povera im Kunstmuseum

VADUZ - Im Kunstmuseum in Vaduz fand die Vernissage der Ausstellung «Entrare nell’opera» statt. Die Ausstellung widmet sich besonders dem lebendigen Aktionsfeld der Arte Povera. Ein spannender Spaziergang mit interaktivem Charakter.

(Foto: Michael Zanghellini)

VADUZ - Im Kunstmuseum in Vaduz fand die Vernissage der Ausstellung «Entrare nell’opera» statt. Die Ausstellung widmet sich besonders dem lebendigen Aktionsfeld der Arte Povera. Ein spannender Spaziergang mit interaktivem Charakter.

Mit der Arte Povera bildete sich im Italien der Nachkriegszeit eine Künstlerbewegung, die den Alltag und das Leben poesierten, den Sinn für die Zeitlichkeit schärften und daher vergängliche Aktion und materialisiertes Werk miteinander zu verbinden suchten. Die Armut war in den Jahren nach dem Krieg noch deutlich zu spüren, und die kubanische Revolution nicht so weit entfernt, wie man vermuten möchte.

Die dynamischen Veränderungen der 1960er-Jahre mit dem Vietnam Krieg und den darauffolgenden Protesten, sowie die 1970er, die den Enthusiasmus an der Moderne bereits verklingen liessen, fingen die Künstler in ihren Arbeiten geschickt ein. Besonders in Italien, waren Kunst, Lebenskultur und revolutionär-reformatische Bewegungen stark ineinander verflochten und bildeten einen guten Nährboden für Arte Povera.

Kunstmuseum als wichtiger Akteur

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(jcm/red)

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